Symposium: Muslimisch motivierter Antisemitismus: Religiös oder kulturell geprägt?

Symposium in Kooperation mit dem GIM in der Reihe Antisemitismus – Nein Danke! des Wertebündnis Bayern | Konferenzzentrum München | FJS I&II Fotos Quellen, Ausmaß, Gegenstrategien Der muslimisch motivierte Antisemitismus ist einerseits unterschwellig, „leise“ oder gar unsichtbar, andererseits wendet er sich vehement und „laut“ gegen Jüdinnen und Juden. Er verbreitet sich aber durch Narrative über Juden in Familien, in Moscheen oder Medien. Auch wenn sich der muslimisch motivierte Antisemitismus weder allgemein auf den Islam, noch pauschal auf alle Muslime bezieht, geht es um eine spezifische Ausprägung von Judenhass, die besondere Kennzeichen aufweist und daher spezifische Konsequenzen mit sich [...]

Von |Oktober 14th, 2021|Schlagwörter: , |0 Kommentare

Neuer Antisemitismus: Die Verschärfung einer Debatte

Bis vor einiger Zeit dachte man, dass man den Antisemitismus überwinden könne. Man glaubte, dass den Menschen das Dritte Reich und seine schrecklichen Folgen eine Lehre gewesen wäre. Derzeit treten aber antisemitische Verschwörungstheorien wieder ganz offen ans Tageslicht. Mittlerweise sind es bereits über 2000 Anschläge gegen Juden pro Jahr. Wie kommt es, dass antisemitischer Extremismus wieder zunimmt? Der Anschlag auf die Synagoge in Halle ist nur ein Beispiel. Die Aufzählung lässt sich weiterführen und reicht bis zu antisemitischen Verschwörungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie. Helfen Verschwörungstheorien zum Verbreiten antisemitischer Ideen? Welche verschiedenen Formen von Antisemitimus haben sich entwickelt? Wie kann [...]

Von |Oktober 14th, 2021|Kategorien: |Schlagwörter: |0 Kommentare

Jüdisches Leben in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert

Schon seit 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden in Bayern. In der ganzen Geschichte waren jüdische Menschen mehr oder weniger unterdrückt, doch gerade im 19. Jahrhundert schient es mit der Vergabe der Bürgerrechte zunächst eine Verbesserung der Situation der Jüden und Juden zu geben. Doch gleichzeitig formten sich Gegegenbewegungen, die im 20. Jahrhundet im Holocaust endeten. Doch auch danach war den Menschen das Dritte Reich und die schrecklichen Taten nur in Teilen eine Lehre. Warum schaffte man es im 20. Jahrhundet nicht, den Antisemitismus zu überwinden? Referentin: Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel Anmeldung: info@gimuenchen.de

Von |Oktober 14th, 2021|Kategorien: |Schlagwörter: |0 Kommentare

Podium am Marienplatz: „Antisemitismus. Nein Danke“ – WURDE VERSCHOBEN – neuer Termin wird noch bekanntgegeben

Podium am Marienplatz Das Podium wurde verschoben, neuer Termin wird noch bekanntgegeben Schon seit 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden in Bayern. Manchen Quellen zufolge waren sie sogar vor den Bajuvaren in unserer Region. In der ganzen Geschichte waren die Juden mehr oder weniger unterdrückt. Sogar nach dem Holocaust hat man es nicht geschafft den Antisemitismus zu überwinden. Im Gegenteil: Antisemitische Tendenzen und Gewalttaten nehmen derzeit zu. Wir wollen zeigen, wie Jüdinnen und Juden heute in Bayern leben. Podiumsgäste: Dr. Ludwig Spaenle (Antisemitismusbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung und Staatsminister a.D.) Alexandra Dratva (im Vorstand des Trägervereins von RIAS Bayern (VAD)) Michael [...]

Von |Juli 7th, 2021|Schlagwörter: |0 Kommentare

Speakers Corner Marienplatz: „Antisemitismus. Nein Danke“

Speakerscorner am Marienplatz Unsere Speakers-Corner machen wir zum Thema Antisemismus an verschiedenen Orten in München. Wir wollen ein möglichst breites Publikum antreffen und hoffen hiermit einen Beitrag für mehr Toleranz und Wertschätzung, insbesondere gegenüber unseren jüdischen Mitmenschen, zu erreichen. Sprecher Felix Benneckenstein (Ehemaliger Hitlerverehrer, engagiert sich heute für EXIT) Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel (Hochschullehrerin für Politikwissenschaften an der Universität Passau, Vorsitzende GIM und Projektleitung) Alexandra Dratva (im Vorstand des Trägervereins von RIAS Bayern (VAD)) Eindrücke der Speakers Corner am Rindermarkt, am 27.07.2021:   Dies ist eine Veranstaltung innerhalb des Projekts "Antisemitsmus - Nein Danke"

Von |Juli 7th, 2021|Schlagwörter: |0 Kommentare

Multiplikatorenworkshop: Hinschauen! Solidarität mit Jüdinnen und Juden, Teil 3

Viele Menschen erkennen Antisemitismus nicht. Wissensvermittlung ist deswegen eine wichtige Säule, um Antisemitismus präventiv entgegenzutreten. Viele schweigen auch oder bagatellisieren, wenn Jüdinnen und Juden antisemitisch beleidigt oder angegriffen werden. Die mangelnde Solidarität trifft Jüdinnen und Juden oft noch härter als der Angriff selbst. Alle gemeinsam tragen die Verantwortung dafür, dass sich Jüdinnen und Juden sicher, akzeptiert und als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft fühlen können, die sie seit Jahrhunderten mitgestaltet und bereichert haben. In diesem Workshop werden wir Beispiele zeigen, die die fehlende Solidarität verdeutlichen, und Interventionsoptionen für verschiedene Situationen bieten. Dazu werden auch Übungen durchgeführt. Deeskalierende Praktiken für gefährliche Situationen [...]

Von |Mai 11th, 2021|Schlagwörter: , |0 Kommentare

Multiplikatorenworkshop: Hinschauen! Solidarität mit Jüdinnen und Juden, Teil 2

Viele Menschen erkennen Antisemitismus nicht. Wissensvermittlung ist deswegen eine wichtige Säule, um Antisemitismus präventiv entgegenzutreten. Viele schweigen auch oder bagatellisieren, wenn Jüdinnen und Juden antisemitisch beleidigt oder angegriffen werden. Die mangelnde Solidarität trifft Jüdinnen und Juden oft noch härter als der Angriff selbst. Alle gemeinsam tragen die Verantwortung dafür, dass sich Jüdinnen und Juden sicher, akzeptiert und als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft fühlen können, die sie seit Jahrhunderten mitgestaltet und bereichert haben. In diesem Workshop werden wir Beispiele zeigen, die die fehlende Solidarität verdeutlichen, und Interventionsoptionen für verschiedene Situationen bieten. Dazu werden auch Übungen durchgeführt. Deeskalierende Praktiken für gefährliche Situationen [...]

Von |Mai 11th, 2021|Schlagwörter: , |0 Kommentare

Podiumsdiskussion: 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland – eine wechselhafte Geschichte

Was hat sich für Jüdinnen und Juden verändert? Jüdinnen und Juden berichten. 1700 Jahre ist es her, als in Köln erstmals jüdisches Leben auf deutschem Boden dokumentiert wurde. Seither haben Jüdinnen und Juden in Kunst, Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft einen prägenden Beitrag geleistet. Fast immer wurden sie aber als „Fremde“ oder zumindest als „andere“ gesehen. In seiner Ansprache zum Jubiläumsjahr betonte der Bundespräsident Walter Steinmeier, dass das Judentum „entscheidend zum Aufbruch Deutschlands in die Moderne beigetragen“ habe. Trotzdem gab es immer wieder Zeiten, in denen Jüdinnen und Juden unterdrückt waren. Auch wenn dies im Holocaust ihren Höhepunkt fand, so [...]

Von |Februar 14th, 2021|Kategorien: |Schlagwörter: , |0 Kommentare
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