Workshops

für
Vereine, Organisationen, Schulen, Stiftungen, Behörden und Verbände

In den letzten Jahren haben wir zahlreiche Workshops durchgeführt und Multiplikator*innen ausgebildet, die die folgenden Workshops in Vereinen, Organisationen, Stiftungen, Behörden und Verbänden durchführen können. Diese bieten wir Ihnen und Ihren Mitgliedern gerne an.

Länderplanspiel gegen Antisemitismus zum Thema Israel und der Nahostkonflikt

Nahostkonflikt

Dieser Workshop will antisemitische Tendenzen aufzeigen, indem hier am Beispiel des Nahostkonfliktes die kritische politische Lage von Israel dargestellt wird. Es wird verdeutlicht, wie eng dieser Konflikt mit Vorbehalten gegen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zusammenhängt. So geht es nicht nur darum, dass der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern sowie seinen arabischen Nachbarn seit Jahrzehnten mit Kriegen, Anschlägen sowie Gewalt zu einem bewegenden Dauerkonflikt der Weltgeschichte geworden ist, sondern um den Einflussradius dieses Konfliktes um die ganze Welt. Immer wieder führt eine Eskalation in der Konfliktregion auch in Europa zu gewaltsamen Protesten oder Anfeindungen gegenüber Jüdinnen und Juden. Die Kritik gegenüber der Politik des Staates Israels schlägt dabei oft in Antisemitismus über. Oft wird dabei der Konflikt auf ein einfaches „Freund-Feind“ und „Opfer-Täter“-Narrativ reduziert. Dies ist dem gegenseitigen Verständnis jedoch nicht zuträglich, ganz im Gegenteil. Aufgrund dessen soll neben der Geschichte des Konflikts, die wichtigsten Streitpunkte – von Jerusalem über den Grenzverlauf und Siedlungsbau bis zur Flüchtlingsfrage beschrieben werden, um daraus ein grundlegenderes Verständnis zu erhalten, weshalb der Krisenherd trotz internationaler Vermittlungen nicht zur Ruhe kommt. Wann ist die Kritik an der Politik des Staates Israel antisemitisch? Wie kann dies erkannt werden? Und welche Verantwortung tragen die Deutschen oder die internationale Gemeinschaft für Israel.

Dieses Planspiel soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst dazu befähigen und ermutigen, sich auf politische Diskussionen einzulassen und ein Grundverständnis über die Komplexität des Konflikts zu erhalten. Sie sollen die unterschiedlichen Positionen der Konfliktparteien einnehmen, um gemeinsam über die Lage und Probleme im Nahostkonflikt zu diskutieren.

Aktiv gegen Antisemitismus

Aktiv

Dem Verfassungschutzbericht 2021 sind antisemitische Anschläge erneut gestiegen. Antisemitismus ist aber nicht nur ein Phänomen der extremen Rechten, sondern ebenso erfolgt dieser von linker Seite oder auch von der bürgerlichen Mitte. Der Workshop möchte aufzeigen, welche Mechanismen zu antisemitischen Positionen führen können. Wir wollen ein Bewusstsein dafür schaffen und die Teilnehmenden dazu befähigen und ermutigen, sich solchen Tendenzen entgegenzustellen. Unsere Demokratie können wir nur schützen, wenn wir Möglichkeiten finden in Diskussionen demokratiefeindliche Haltungen zu erkennen und in einem nächsten Schritt, diesen entgegentreten zu können. Dazu gehört auch, die Menschen nicht zu verurteilen, sondern überlegen, wie sie diese Positionen relativieren könnten. Woher kommt Antisemitismus und was könnte die Politik tun, um diesen einzudämmen? Dieser Workshop informiert über die verschiedenen Tendenzen und Entwicklungen und soll in einem nächsten Schritt Wege aufzeigen, wie wir antisemitischem Denken entgegentreten können. Hierzu werden auch Rollenspiele durchgeführt. Wir wollen Teilnehmern zeigen, wie man sich auf einen Diskurs einzulassen kann. Hierzu ist es wichtig zu erkennen, dass es selten ein klares „richtig“ und ein klares „falsch“ gibt.

Aktiv gegen Extremismus!

argumentationstraining

Der Workshop möchte aufzeigen, welche Mechanismen zu extremen politischen Positionen führen können und die Teilnehmenden dazu befähigen und ermutigen, sich diesen entgegenzustellen. Unsere Demokratie können wir nur schützen, wenn wir Möglichkeiten finden, in Diskussionen extreme Haltungen zu erkennen und diesen in einem nächsten Schritt entgegenzutreten. Wir wollen Teilnehmer*innen schulen, sich auf einen Diskurs einzulassen, andere Menschen für ihre Haltungen nicht zu verurteilen, sondern zu überlegen, wie sie diese Positionen relativieren könnten. Dazu werden auch Rollenspiele durchgeführt. Eine wichtige Erkenntnis ist jedoch, dass es in der Politik selten ein klares „richtig“ und ein klares „falsch“ gibt.

Meine/Deine Heimat(en) in unserem christlichen Abendland?

Abendland

Der Workshop widmet sich der nicht zuletzt religiös besetzten Renaissance des Heimatbegriffs. Im Zeitalter der Globalisierung gewinnt die Regionalisierung einerseits wieder an Boden. Aber ist Heimat andererseits wirklich ein starrer Begriff? Wie sieht es überhaupt mit der Herkunft der Bayern aus? Neben Fragen der heute verstärkt diskutierten Ethnogenese geht es nicht zuletzt um religiöse Vielfalt in Bayerns Geschichte und Gegenwart. Auch religiöses Brauchtum, Literatur und Musik werden mit vielen Beispielen eine Rolle spielen, bis hin zur Dokumentation, dass Zuwanderung immer war.

Wie sprechen wir über Religion in der Migrationsgesellschaft?

Religionen

Religion in Verbindung mit Migration tauchte in den letzten Jahren immer häufiger in den Medien und im öffentlichen Diskurs auf, jedoch nicht immer im positiven Sinne: Minarettdebatte, Terrorismus, Extremismus, Karikaturskandale, Integrationsbarriere…
Worüber sprechen wir eigentlich, wenn wir über Migration und Religion sprechen? In welcher Art und Weise? Wie sieht es im Alltag aus? In diesem Workshop werden wir uns diesen Fragen nähern, dabei reflektieren wir unseren gesellschaftlichen und kulturellen Blick und inwieweit alternative Blicke auf das Thema existieren.

Planspiele Europäische Union

Diese Planspiele sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu befähigen und ermutigen, sich auf politische Diskussionen einzulassen. Sie sollen Positionen von Parteien und führenden Politikern einnehmen, um gemeinsam über religionspolitische Themen zu diskutieren:

Europaplanspiel Thema Umwelt

Umwelt

Selten war das Umweltthema so präsent, wie in den letzten Monaten. Gerade im Zusammenhang mit „Fridays for Future“ wurde es neu aufgelegt und hat die Politik zu Reformationen förmlich gezwungen. Welche Bereiche werden sich durch die Umweltpolitik verändern? Wie sieht dies in den verschiedenen Ländern aus und welchen Einfluss hat dies auf die jeweilige Politik? Kann hier eine europäische Einigung gefunden werden?

Europaplanspiel Thema Migration

Migration

Fast 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Warum verlassen so viele Menschen ihre Heimat und suchen Schutz in Europa? Was passiert mit Schutzsuchenden in der Europäischen Union? Welche Regelungen bestehen derzeit in der EU und wie werden diese umgesetzt? Hier soll am Beispiel Flucht und Asyl kontrovers diskutiert werden, wie die verschiedenen Seiten ihre Anliegen begründen bzw. begründen können. Kann es eine Lösung für ganz Europa geben? Hier sollen freiwillige Teilnehmende ermutigt werden, sich auf politische Diskussionen über die Europäische Union einzulassen.

Europaplanspiel Thema Religionspolitik

Religion und Migration

Mit der zunehmenden Migration wurden die EU-Mitgliedsstaaten auch in religiösen Belangen heterogener. Insbesondere muslimische Gemeinschaften werden größer, während sich gleichzeitig viele Menschen von den Religionen abwenden. Kann die Europäische Union religiöse Heterogenität zusammenführen? Wie wird sich die politische Landschaft aufgrund dieser Veränderungen polarisieren? Was könnte die EU tun, damit wir in Europa weiterhin die Menschenrechte oder die Demokratie nach den bisherigen Maßstäben beibehalten können? Warum ziehen sich Menschen stärker in ihre Religionsgemeinschaften zurück? Hat dies mit der Wechselwirkung zwischen Ausgrenzung von Seiten der Aufnahmegesellschaft und Abgrenzung von Seiten der Einwanderer zu tun? Kann Religion als Katalysator der Integration dienen, die Orientierung in der fremden Umgebung vermittelt? Oder eher das Gegenteil?

Gemeinsam 2.1!
Benachteiligungen in der Gesellschaft: Frauen, Zugewanderte, Rassismus

Gruppe“Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“ Dies ist eine vielgestellte Frage in den letzten Jahrzehnten.

Wie Ulrich Beck würden wird hier die Antwort gegeben, dass es die geteilten Selbstverständlichkeiten, also gemeinsame Werte, sind, die für eine demokratische Gesellschaft unerlässlich sind. Doch was verstehen wir unter gemeinsamen Selbstverständlichkeiten? In einer Gesellschaft, die immer heterogener wird, ist diese Frage von besonderer Relevanz. Welche Unterschiedlichkeiten verkraftet die freiheitlich-demokratische Grundordnung? Wie weit sind diese interpretierbar? Dies betrifft sowohl Fragen der Gerechtigkeit zwischen Zugewanderten und Einheimischen als auch Fragen der Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern.

Dieser Workshop richtet sich gegen jegliche Art von Diskriminierung oder auch Rassismus und will konkrete Themen und Fragen diskutieren. Welche Vorbehalte können der Demokratie schaden? Welche gemeinsame politische Kultur ist erforderlich, um eine Demokratie tatsächlich zu leben? Wir wollen offen über unterschiedliche Interessen und Werte diskutieren.

Hier sollen Diskussionen mit unseren Werten und Vorstellungen eines guten Lebens geübt werden. Die Themen umfassen frauenspezifisches, Meinungsfreiheit, Minderheitenfragen, unterschiedliche Lebensformen in der Demokratie, etc.

Dies ist ein Projekt von AIPSO und wird gefördert vom Wertebündnis Bayern in Kooperation mit dem Gesellschaftswissenschaftliches Institut München für Zukunftsfragen e.V. (GIM).

Hier stellen wir Ihnen unsere Multiplikatoren vor:

Anfragen bitte an info@gimuenchen.de richten.