Multiplikatorenworkshop: EU-Planspiel: Möglichkeiten europäischer Politik gegen Rassismus und Antisemitismus Teil 1
Beim Betrachten der jüngeren Vergangenheit der EU wird der Anschein erweckt, dass sich das europäische Projekt in einem dauerhaften Krisenzustand befindet. Auf die Finanz- und Eurokrise folgte die Migrationskrise, weitere Krisen folgten. Hinzu kommt der steigende Antisemitismus in allen Ländern. Mit der zunehmenden Migration wurden die EU-Mitgliedsstaaten auch in religiösen Belangen heterogener. Insbesondere muslimische Gemeinschaften werden größer, während sich gleichzeitig viele Menschen von den Religionen distanzieren. Gleichermaßen nehmen extremistische religiöse Bewegungen zu. Neue Maßnahmen scheinen nötig, damit die Religionen sich nicht radikalisieren und somit den Integrationsprozess erschweren oder gar zu einer Fragmentierung der Staaten führen. Kann die Europäische Union die [...]
Multiplikatorenworkshop: Antisemitismus: Geschichte, Gegenwart, Gegenmaßnahmen Teil 1
Antisemitismus ist Gegenwart, hat aber auch eine lange Geschichte. Der Workshop führt in die Anfänge der Judenfeinschaft bereits in der Antike und spannt den Bogen historisch vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen den Unterschied zwischen Antijudaismus und Antisemitimus kennen. Ebenfalls gibt es Hinweise auf unterschiedliche Anitsemitismen in Europa und etwa im Nahen Osten sowie in der islamischen Welt, was angesichts des Migrationshintergrundes nicht weniger Schülerinnen und Schüler von Bedeutung ist. Neben dieser mehr kognitiven Betrachtung steht die praktische Einübung zu Workshops mit jungen Menschen zum Thema Antisemitismus. Der Seminarleiter hat wiederholt zum historischen Antisemitismus publiziert und [...]
Multiplikatorenworkshop: Totalitäre „Sekten“ und rechte Esoterik als Herausforderung für die Demokratie – religiösem und weltanschaulichem Extremismus begegnen! Teil 1
Zeit: 16.30-18.45 Uhr oder 19.00-21.45 Uhr Die Religions- und Weltanschauungsfreiheit ist unserer Demokratie ein Grundrecht. Der Workshop möchte aufzeigen, welche Mechanismen zu extremen religiösen Positionen und Abhängigkeiten führen können. Dabei werden auch antidemokratische und antisemitische Inhalte kritisch in den Blick genommen. Der Workshop stellt unterschiedliche Bewegungen und Gruppen vor und möchte sie in ihrem Kern entlarven, um die Teilnehmenden dazu befähigen und ermutigen, sich religiös-extremistischen Formen entgegenzustellen. Dabei sollen Menschen, die solche Haltungen vertreten, nicht verurteilt werden. Es geht darum, Wege zu finden, wie sie eigene Positionen relativeren können. Der Workshop will mit Filmbeispielen, im Gespräch mit „Aussteigern“ und Rollenspielen [...]
Multiplikatorenworkshop: Hinschauen! Solidarität mit Jüdinnen und Juden, Teil 1
Viele Menschen erkennen Antisemitismus nicht. Wissensvermittlung ist deswegen eine wichtige Säule, um Antisemitismus präventiv entgegenzutreten. Viele schweigen auch oder bagatellisieren, wenn Jüdinnen und Juden antisemitisch beleidigt oder angegriffen werden. Die mangelnde Solidarität trifft Jüdinnen und Juden oft noch härter als der Angriff selbst. Alle gemeinsam tragen die Verantwortung dafür, dass sich Jüdinnen und Juden sicher, akzeptiert und als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft fühlen können, die sie seit Jahrhunderten mitgestaltet und bereichert haben. In diesem Workshop werden wir Beispiele zeigen, die die fehlende Solidarität verdeutlichen, und Interventionsoptionen für verschiedene Situationen bieten. Dazu werden auch Übungen durchgeführt. Deeskalierende Praktiken für gefährliche Situationen [...]
Bürgerforum in Traunstein: „Antisemitismus. Nein danke!“
Immer wieder einmal schlägt sie unerwartet zu, die grausame Fratze des Judenhasses. Woher kommt sie? Steckt vielleicht etwas ganz anderes dahinter als vordergründig vermutet? In vier Speakers Corners am Stadtplatz, Maxplatz, Stadtpark und Bahnhofsplatz wird ab 10:00 Uhr auf die Thematik aufmerksam gemacht. Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel Vorsitzende des GIM gibt um 14:00 Uhr im Rathaussaaal eine kurze Einführung in das Projekt "Antisemitismus. Nein Danke!" und spricht über die Gefahren des Antisemitismus heute. Der katholische Religionswissenschaftler Dr. Andreas Renz wird an diesem Nachmittag einen geschichtlichen Überblick über die immer wieder aufflammende Judenfeindschaft bis in die Gegenwart hinein vermitteln und auch [...]
Woher kommt der Hass?
Vortrag, Podium und kleine Diskussionsrunden Digital über Zoom Bereits über 75 Jahre sind seit dem Holocaust vergangen, doch antisemitische Vorbehalte und Angriffe nehmen kein Ende. So wurde im Jahr 2019 die Synagoge in Halle angegriffen; der mit Helmkamera ausgerüstete Täter überträgt die Tat live ins Internet. Innerhalb von Minuten wird das Video in unzähligen Foren verbreitet. Davon nicht genug – das Ziel des Täters ist nicht nur die Synagoge, sondern vor allem die Verbreitung im Netz: Er wollte andere zur Nachahmung anregen. Derzeit werden über 13.000 Rechtsextreme als gewaltorientiert eingestuft, antisemitische Straftaten sind um 17 Prozent gestiegen. Woher kommt der [...]
Speakers Corner Speakers Corner gegen Antisemitismus und für Demokratie am Rindermarkt, München
Unsere Speakers-Corner machen wir zum Thema Antisemismus an verschiedenen Orten in München. Wir wollen ein möglichst breites Publikum antreffen und hoffen hiermit einen Beitrag für mehr Toleranz und Wertschätzung, insbesondere gegenüber unseren jüdischen Mitmenschen, zu erreichen. Jeder, der sprechen wollte, durfte etwas zum Thema sagen. Aus Datenschutzgründen sind hier nur unsere Sprecher zu sehen. Unser Sprecher: Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel (Hochschullehrerin für Politikwissenschaften an der Universität Passau, Vorsitzende GIM und Projektleitung) Felix Benneckenstein (Ehemaliger Hitlerverehrer, engagiert sich heute für EXIT) Dr. Matthias Pöhlmann (Theologe und Sektenbeauftragter der Bayerischen Landeskirche) Maximilian Schmid (Akkordeonspieler von Gschekad) Musik: Weltmusik Gruppe Gschekad Eindrücke [...]
Speakers Corner gegen Antisemitismus und für Demokratie beim PEP in Neuperlach
Unsere Speakers-Corner machen wir zum Thema Antisemismus an verschiedenen Orten in München. Wir wollen ein möglichst breites Publikum antreffen und hoffen hiermit einen Beitrag für mehr Toleranz und Wertschätzung, insbesondere gegenüber unseren jüdischen Mitmenschen, zu erreichen. Jeder, der sprechen wollte, durfte etwas zum Thema sagen. Die Weltmusik Gruppe Gschekad hat die Veranstaltung musikalisch begleitet. Eindrücke: (Aus Datenschutzgründen ist hier als Sprecherin nur die Initiatorin zu sehen.) Dies ist eine Veranstaltung innerhalb des Projekts "Antisemitsmus - Nein Danke"
1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland: Ichenhausen – Jerusalem in Bayerisch-Schwaben
Jerusalem in Bayerisch-Schwaben? Im 19.Jahrhundert war Ichenhausen nach Fürth die zweite Stadt mit den meisten jüdischen Bürgerinnen und Bürgern im Königreich Bayern. 1820 waren sogar 46% der Einwohner in Ichenhausen Jüdinnen und Juden. Ein jüdisches Zentrum im bayerischen Schwaben. Die Jüdinnen und Juden haben sich selbstverwaltet und waren gern gesehen. Sie haben den Markt, den Handel und die Geschäfte gefördert und natürlich auch im örtlichen Fußballverein mitgespielt. Der Rabbiner von Ichenhausen galt traditionell als überregionale Lehrautorität. Ab 1933 begann sich das vorher weitgehend wenig getrübte Verhältnis von Juden und Katholiken auf Betreiben der NSDAP zu verschlechtern. Spätestens die Novemberpogrome 1938 [...]







