Speakers Corner Speakers Corner gegen Antisemitismus und für Demokratie am Rindermarkt, München
Unsere Speakers-Corner machen wir zum Thema Antisemismus an verschiedenen Orten in München. Wir wollen ein möglichst breites Publikum antreffen und hoffen hiermit einen Beitrag für mehr Toleranz und Wertschätzung, insbesondere gegenüber unseren jüdischen Mitmenschen, zu erreichen. Jeder, der sprechen wollte, durfte etwas zum Thema sagen. Aus Datenschutzgründen sind hier nur unsere Sprecher zu sehen. Unser Sprecher: Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel (Hochschullehrerin für Politikwissenschaften an der Universität Passau, Vorsitzende GIM und Projektleitung) Felix Benneckenstein (Ehemaliger Hitlerverehrer, engagiert sich heute für EXIT) Dr. Matthias Pöhlmann (Theologe und Sektenbeauftragter der Bayerischen Landeskirche) Maximilian Schmid (Akkordeonspieler von Gschekad) Musik: Weltmusik Gruppe Gschekad Eindrücke [...]
Speakers Corner gegen Antisemitismus und für Demokratie beim PEP in Neuperlach
Unsere Speakers-Corner machen wir zum Thema Antisemismus an verschiedenen Orten in München. Wir wollen ein möglichst breites Publikum antreffen und hoffen hiermit einen Beitrag für mehr Toleranz und Wertschätzung, insbesondere gegenüber unseren jüdischen Mitmenschen, zu erreichen. Jeder, der sprechen wollte, durfte etwas zum Thema sagen. Die Weltmusik Gruppe Gschekad hat die Veranstaltung musikalisch begleitet. Eindrücke: (Aus Datenschutzgründen ist hier als Sprecherin nur die Initiatorin zu sehen.) Dies ist eine Veranstaltung innerhalb des Projekts "Antisemitsmus - Nein Danke"
1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland: Ichenhausen – Jerusalem in Bayerisch-Schwaben
Jerusalem in Bayerisch-Schwaben? Im 19.Jahrhundert war Ichenhausen nach Fürth die zweite Stadt mit den meisten jüdischen Bürgerinnen und Bürgern im Königreich Bayern. 1820 waren sogar 46% der Einwohner in Ichenhausen Jüdinnen und Juden. Ein jüdisches Zentrum im bayerischen Schwaben. Die Jüdinnen und Juden haben sich selbstverwaltet und waren gern gesehen. Sie haben den Markt, den Handel und die Geschäfte gefördert und natürlich auch im örtlichen Fußballverein mitgespielt. Der Rabbiner von Ichenhausen galt traditionell als überregionale Lehrautorität. Ab 1933 begann sich das vorher weitgehend wenig getrübte Verhältnis von Juden und Katholiken auf Betreiben der NSDAP zu verschlechtern. Spätestens die Novemberpogrome 1938 [...]

