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Der muslimisch motivierte Antisemitismus ist einerseits unterschwellig, „leise“ oder gar unsichtbar, andererseits wendet er sich vehement und „laut“ gegen Jüdinnen und Juden. Er verbreitet sich aber durch Narrative über Juden in Familien, in Moscheen oder Medien. Auch wenn sich der muslimisch motivierte Antisemitismus weder allgemein auf den Islam, noch pauschal auf alle Muslime bezieht, geht es um eine spezifische Ausprägung von Judenhass, die besondere Kennzeichen aufweist und daher spezifische Konsequenzen mit sich bringt. Wir wollen hier den Ursachen auf den Grund gehen, die Verbindungen von der muslimischen Welt zu Europa schaffen und nicht zuletzt diskutieren, welche Auswirkungen dies auf unsere demokratische Gesellschaft hat oder haben kann. Ist es der westliche Antisemitismus, der sich in der arabischen Welt breit gemacht hat, oder liegen die Ursachen tiefer?

Wir diskutieren mit:

Prof. Dr. Michael Wolffsohn (Jüd. Historiker, Univ. der Bundeswehr, München)

Alexis Canem (Chefredakteurin „Jüdisches Europa“)

Fachmoderation:

Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel

 

Bildquelle: By Boris Niehaus – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34607239
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