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Kritik an der Politik von Israel kann doch kein Antisemitismus sein. Das ist die Meinung von vielen. Aber wo hört Kritik auf und wo beginnt die Infragestellung der Heimat der Jüdinnen und Juden? Gerade der „globale Süden“ betrachtet Israel als neue Form der Kolonialisierung und schreckt nicht dafür zurück, dies als antisemitische Manifestation kundzutun. Unter dem Label der Kunstfreiheit werden hierbei die Symbolkräfte des Dritten Reiches verwendet; auf der Documenta 15 werden antisemitische Inhalte neu aufgelegt. Parallel zu diesem Ereignis breiten sich israelskeptische oder auch -feindliche Meinungen immer weiter aus. Schnell stellen sich linke Aktivisten und muslimisch motivierte Israelskeptiker auf die Seite des „globalen Südens“.

Podiumsgäste:

Prof. Michael Wolffsohn (Deutscher Historiker und Publizist)

Ahmad Mansour (Deutsch-israelischer Psychologe und Autor)

Moderation des Fachpodiums:

Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel (Vorsitzende GIM, Universität Passau)

 

Anmeldung: info@gimuenchen.de

 

Bildquelle: Von Takver – originally posted to Flickr as Israel – Boycott, divest, sanction, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11924576
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