Hands-on gegen Antisemitismus und Islamismus
(2026-2027)

Projektträger: Gesellschaftswissenschaftliches Institut München e.V. (GIM)

Ansprechpartnerinnen: Priv.-Doz. habil. Dr. Karin Schnebel, Patrick Schwan

Gefördert von der Sparkassenstiftung

Projektanliegen und Ziele

Das Projekt zielt darauf ab, aktuellen islamistischen und antisemitischen Tendenzen in Bayern präventiv entgegenzutreten. Auf diese Weise sollen demokratische Haltungen sowie gesellschaftliche Resilienz gestärkt werden. Die Maßnahmen richten sich sowohl an Schülerinnen und Schüler als auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger in urbanen wie ländlichen Räumen.

Antisemitische und islamistische Tendenzen haben sich in Deutschland und Europa in den vergangenen Jahren teilweise vervielfacht. Diese Entwicklung zeichnete sich bereits vor dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ab, hat aber seitdem stark zugenommen. Seit Herbst 2023 werden antisemitische Einstellungen und Ausdrucksformen, die auf islamistische Grundhaltungen hinweisen, in immer größeren Ausmaßen im öffentlichen Raum, im Internet sowie im Kontext von Demonstrationen beobachtet.

Auch in Bayern ist dieser Anstieg empirisch belegt: Im Jahr 2024 wurden 1.515 antisemitische Vorfälle im Freistaat dokumentiert, fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor (761 Fälle). Für das Jahr 2025 gab es weitere massive Anstiege der Vorfälle. Dabei entfielen rund 80 % der antisemitischen Vorfälle auf den Bezug zum Nahostkonflikt oder auf anti‑israelische Inhalte. Gleichzeitig ist die Zahl physischer Angriffe und gezielter Sachbeschädigungen gestiegen, was die Gefährdungslage weiter verschärft.

Antisemitismus tritt zunehmend im Kontext islamistischer Ideologien oder im politischen Diskurs auf, wenn aus Kritik an israelischer Politik antisemitische Narrative werden. Parallel dazu gewinnen islamistische Tendenzen an Sichtbarkeit, die in Teilen junge Menschen ansprechen und demokratische Grundwerte unterlaufen.

Ein weiterer besorgniserregender Trend ist die Verbreitung islamisch-extremistischer Inhalte über muslimische Gemeinden, die auch als „legalistischer Islam“ bezeichnet werden, nach außen demokratisch auftreten, aber antidemokratische und antisemitische Einstellungen normalisieren und verbreiten können. Sie können ein Einfallstor für Antisemitismus sein. Solche Kontexte können für junge Menschen einen Nährboden für Radikalisierung schaffen, indem sie antisemitische Stereotype und in einem weiteren Schritt islamistische Ideen verknüpfen und verbreiten.

Mit dem vorliegenden Projekt wollen wir diesen Tendenzen präventiv entgegentreten, durch Aufklärung, Sensibilisierung und die Stärkung demokratischer Kompetenzen junger Menschen gegenüber antisemitischen, islamistischen und anderen extremistischen Narrativen.

Wir wollen mit dem Thema auf unterschiedlichen Ebenen nach außen treten (Workshops, Podien, Vorträge, Veranstaltungen aller Art in Schulen, Rathäusern, Bibliotheken, auf der Straße oder in NGOs)

Die zentralen Ziele sind:

  1. Bewusstwerdung der Problematik von Antisemitismus und Islamismus
  2. Demokratisches Denken stärken
  3. Konflikte erkennen und konstruktiv lösen lernen
  4. Extremismus verständlich machen, ohne dies zu überhöhen

Der Innovationscharakter liegt in der Zusammensetzung aus Wissensvermittlung, dialogischen Formaten und digitalen Praxisprojekten. Teilnehmende sollen nicht nur informiert werden, sondern auch selbst aktiv werden: eigene Inhalte erstellen, diskutieren, reflektieren. Extremistische Ideen werden nicht einfach moralisch verurteilt, sondern analysiert, wodurch die Fähigkeit zur kritischen Distanzierung gefördert wird.

Wissens- und Orientierungsformate

Vorträge, Podien und Diskussionsrunden sollen politische, gesellschaftliche und religiöse Hintergründe vermitteln. Teilnehmende lernen, wie extremistisches Denken entsteht und warum bestimmte Narrative attraktiv wirken. Hierzu sollen auch bekannte Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft eingeladen werden.

Interaktive Workshops

In Schulen und öffentlichen Orten werden Workshops gehalten, die mit verschiedenen Methoden umgesetzt werden. Hierzu gehören Rollenspiele, Planspiele, Pro-/Kontra-Debatten oder Wertedreiecke. Auch interaktive Podien wollen wir durchführen, da wir damit die besten Erfahrungen haben. Auch Begegnungen mit Vertreterinnen und Vertretern muslimischer Communities sollen miteingeschlossen werden. Darüber hinaus wird mit simulationsbasierten Konfliktszenarien praxisnahes Lernen ermöglicht.

Dies würden wir sowohl an Schulen, als auch in Rathäusern, Bibliotheken oder Jugendzentren anbieten. Gerne können wir auch zwei abholende Veranstaltungen in der Stadt (bspw. am Münchner Marienplatz) umsetzen.

Digitale und produktorientierte Module

Wir wollen mit den Teilnehmenden, hier vor allem mit Jugendlichen, Podcasts produzieren, Mini-Dokumentationen erstellen oder Social-Media-Beiträge umsetzen, die demokratische Werte und Präventionsbotschaften kreativ vermitteln. Wenn Beiträge neben unseren Social-Media-Kanälen auch auf den Social-Media-Plattformen von Jugendlichen erscheinen, multipliziert sich die Wirkung, da Jugendliche viel stärkere und damit nachhaltigere Ergebnisse erzeugen können. Durch die Veröffentlichung in digitalen Kanälen wird Lernen direkt in die Lebenswelt junger Menschen verlagert. So entsteht eine aktive Beteiligung, die über klassische Workshopformate hinausgeht.

Zusätzlich sollen sogenannte Flash-Debatten an öffentlichen Plätzen und in Bibliotheken angeboten werden. Dies ermöglicht, dass Menschen ungeplant und direkt in Diskussionen einbezogen werden – ein bayernweit neuartiges und innovatives Format für die politische Bildung.

Das Projekt ist bayernweit ausgerichtet: von Schulen in Städten bis zu ländlichen Einrichtungen, ergänzt durch öffentliche Orte wie Rathäuser, Bibliotheken und Plätze. Die Wanderausstellung „Demokratie – Next Generation!“ (09/2026–12/2028), die in Rathäuser, Cafés und Bibliotheken stattfindet, kann vielfach den Rahmen für Workshops, Vorträge, Podien und Begegnungen bilden, was dann zu einer Kooperation mit dem Wertebündnisprojekt „Demokratie – Next Generation!“ führt. Damit nutzt dieses Projekt das Wertebündnisprojekt mit sieben Projektpartner für die eigenen Veranstaltungen. Der Raum und die darin befindliche Demokratieausstellung geben die Grundlage für die Veranstaltung, wobei die Sparkassenstiftung durch die eigenständige Veranstaltung (ohne formale Projektpartner) stärker in den Vordergrund gerückt wird. Die Synergien mit den Projektpartnern des Wertebündnisprojektes werden somit genutzt.

Die Wirkung erfolgt auf drei Ebenen:

  1. Kognitiv: Wissen über Politik, Religion und Identität erweitern
  2. Sozial: Demokratie praktisch erleben, Konflikte konstruktiv lösen mit bereits vororganisiertem größerem Publikum über das Wertebündnisprojekt.
  3. Medial: Aktive Beteiligung in digitalen Kanälen und kreative Artikulation und Vervielfältigungswirkung über die Aktivitäten der Jugendlichen.

Insgesamt sehen wir darin ein großes Potential präventiv Antisemitismus und Islamismus entgegenzutreten. Das Wertebündnisprojekt wird somit sinnvoll ergänzt, denn die Demokratieausstellung zielt eher auf eine allgemeine Demokratieförderung ab und dieses hier beantragte Projekt nimmt die aktuellen Probleme in den Fokus.

Das Projekt soll an verschiedenen Orten stattfinden. Dabei nutzen wir die Orte der Wanderausstellung, was neben Schulen auch Rathäuser, Bibliotheken oder andere öffentliche Orte sein können. Hier ist beispielsweise das Traunsteiner Rathaus oder die ein oder andere Münchner Stadtbibliothek angedacht.

Wir wollen an folgenden Münchner und Bayerischen Schulen Workshops, Podien und Vorträge anbieten:

Hierzu gehören in München u.a. folgende Schulen:

  • Giselagymnasium
  • Berufsschule BOKI 2 in Schwabing (Alte Heide, Ungererstraße) und BOKI 1 (Bogenhausener Kirchplatz)
  • Mittelschule an der Feldbergstraße
  • Berufsschule am Simon-Knoll-Platz (Bäckerei, Konditoren)

Hierzu gehören in Bayern u.a. folgende Schulen:

  • Ursulinen-Realschule Landshut
  • Mittelschule Dachau-Süd
  • Mittelschule St. Nicola, Passau

An diesen Schulen wollen wir neben den Workshops auch klassenübergreifende Veranstaltungen wie Podien und Vorträge anbieten.

Zielgruppen und Kontakte in Schulen

Die Kontakte zu den Schulen haben wir durch unsere Arbeit in Schulen seit 2014 und damit verbunden zahlreiche Projekte und Aktivitäten. Die Zielgruppe sind Lehrerinnen und Lehrer, sowie Eltern oder einfach Interessierte.

Wir haben zu oben aufgeführten Schulen gute Kontakte und wissen, dass sie unsere Workshops sehr schätzen.

Weitere Orte

Darüber hinaus wollen wir in Rathäuser, Bibliotheken und in der Kirche Veranstaltungen durchführen.

Hier denken wir an folgende Orte, zu denen wir bereits Kontakte haben:

  • Stadtbibliothek Bogenhausen
  • Stadtbibliothek Traunstein
  • Altes Rathaus München
  • Rathaus Traunstein

Mit einigen Kreisjugendzentren haben wir auch enge Kontakte, die wir ebenfalls integrieren würden.

Mit den erwähnten „abholenden“ Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen haben wir ebenso Erfahrungen. Wir würden hierzu eine Genehmigung bspw. auf dem Rindermarkt in München einholen und dort ein einfaches Podium aufbauen. Für ein Podium würden wir 2-4 Gäste einladen, die unterschiedliche Sichtweisen haben. Gemeinsam haben alle eingeladenen Gäste, dass sie sich gegen Antisemitismus und Islamismus engagieren. Hierzu gehören Wissenschaftler, politische Akteure oder Akteure aus einer NGO. Auch Herr Dr. Spaenle, der uns in einigen Projekten bereits unterstützt hat, würden wir einladen.

Digitales

Im digitalen Teil werden wir mit Jugendlichen, die wir unter anderem durch die Workshops in Schulen gewonnen haben, Podcasts produzieren, Mini-Dokumentationen erstellen oder Social-Media-Beiträge umsetzen. Hierfür kommen neben Schülerinnen und Schüler auch die Studierenden an der Universität Passau in Frage, zu denen ich aufgrund meiner Arbeit als Hochschullehrerin in Passau, Kontakt habe.

  • Werte- und Entwicklungsquadrat
  • Pro-Contra-Debatte
  • Comicinterpretationen, Unter- und Überordnungen in Demokratien erarbeiten, etc.
  • Dilemmadiskussion: Religion und Geschlechtergerechtigkeit zeigen
  • Religionsfreiheit: Wertedreieck
  • Recht auf Opposition: Planspiel
  • Problematik in heterogenen Gesellschaften: Erklärungen und Inselbeispiel (genetische Politikdidaktik) zur Umsetzung

01.09.2026 bis 31.10.2026:

Konzeption der Workshops und Veranstaltungen und Planung der konkreten Veranstaltungen (Orte, Art der Veranstaltungen, Thema, Wer ist dabei, etc.) über das Jahr 2027. Mglw. erste Veranstaltungen – auch für Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, alle Interessierten).

Podcasts in die Wege leiten, Mini-Dokumentationen konzipieren, Social-Media-Beiträge regemäßig posten. Die Podcasts und Mini-Dokus können Berichte über einschlägige Ereignisse und deren Darstellungen beinhalten, Informationen beinhalten, Aktuelles und Geschichtliches zum Thema.

Mögliche konkretere Inhalte:

Antisemitismus (Erinnerungskultur, Aktuelle Ereignisse, Israel. Reg.system, Antisemitismus in Deutschland, etc.)

Islamismus (Unterscheidung Islam/Islamismus, Geschichte der Religion, legalistischer Islam, Islam in Bayern heute, Islamistische Strömungen, etc.)

1.11.2026 bis 30.9. 2027:

Workshops in Schulen, Bibliotheken oder öffentlich zugänglichen Orten.

Vorträge, Podien oder andere Veranstaltungsformate werden ebenfalls in diesem Zeitraum umgesetzt.

Juli, August, September 2027:

Veranstaltungen im Freien: Podien in der Öffentlichkeit, Flash-Debatten an öffentlichen Plätzen oder Workshops im Pop-up-Format in Cafés und Bibliotheken. Dies ist im Sommer wegen den Temperaturen sinnvoller.

 Podcasts und Mini-Dokumentationen umsetzen, Social-Media-Beiträge über das ganze Projekt hinweg regemäßig posten.

1.10.2027 bis 31.12.2027:

Das Programm läuft weiter, doch wir etablieren das Projekt durch Berichte und inhaltliche Publikationen zum Thema im Open Access-Bereich langfristig.

Zur Nachhaltigkeit gehören dann auch unsere Podcasts und Mini-Dokumentationen zum Thema. Auch die Social-Media-Beiträge sind zu nennen.

Die Förderung soll bis Dezember 2027 dauern. Eine Verlängerung ist aktuell noch nicht angedacht.

Unser Ziel ist es, eine möglichst große Reichweite zu erlangen. Daher gehört es zur Öffentlichkeitsarbeit, Schulen, Jugendzentren, verschiedene Organisationen und für unsere Veranstaltungen zu gewinnen, um die Beteiligung zu erhöhen.

Diese werden auch noch in den Verteilern von uns und unseren Projektpartnerinnen und Projektpartnern beworben. Außerdem werden wir auch an die Presse herantreten. Gerade hier nutzen wir die Netzwerke unserer Projekt- und Kooperationspartner. Wenn die Ausstellung fertig ist, diese ausgestellt wird und wir die Veranstaltungen für die Ausstellung durchführen, wird unsere Zielgruppe ein breites Publikum aus allen Teilen der Gesellschaft sein. Daher ist es sinnvoll alle Kanäle der Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen.

Feedback-Bögen bei den Veranstaltungen. Publikationen werden stets von Dritten geprüft.

Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, alle Interessierte, Stakeholder, Akteure aus Zivilgesellschaft und Politik.

Wir etablieren das Projekt durch Berichte und inhaltliche Publikationen zum Thema im Open Access-Bereich langfristig. Zur Nachhaltigkeit gehören dann auch unsere Podcasts und Mini-Dokumentationen zum Thema. Auch die Social-Media-Beiträge sind zu nennen.

Wir schaffen ein innovatives, niederschwelliges und interaktives Angebot, das historisches Wissen mit aktuellen Fragen und aktiver Beteiligung verbindet.

Das Projekt fördert kritisches Denken, stärkt demokratische Haltungen und lädt Menschen aller Generationen und Hintergründe dazu ein, Demokratie aktiv zu gestalten.

Inhalte und Methoden der Workshops

Alle Formate orientieren sich am Beutelsbacher Konsens.

  • Kontroversität gewährleisten
  • Keine Überwältigung der Teilnehmenden
  • Förderung von Urteils- und Handlungskompetenz

Es wird mit vielen methodischen Elementen gearbeitet (Wertedreiecke, Rollenspiele, Gruppenarbeiten, Talkshows als Methode, gestalterische Methoden, Interviews, Pro-Kontra-Debatten, Podien als Methode, Planspiele, etc.).

 Folgendes sind drei Beispiele, die wir je nach Schultyp, Zielgruppe, Bedarfe anpassen.

Haltung zeigen in der Demokratie: Antisemitismus, Verschwörungstheorien oder Rassismus bekämpfen

Gemeinsam Haltung zeigen

Seit dem 7. Oktober 2023 ist Antisemitismus weltweit, aber auch in Deutschland und Bayern deutlich gestiegen. Viele Formen bedienen sich ähnlicher Verschwörungsnarrative. Im Workshop werden Beispiele aus sozialen Medien sowie aus rechten, linken und islamistischen Kontexten gezeigt und erklärt.

Die Teilnehmenden lernen, antisemitische Äußerungen zu erkennen und politische Gespräche zu analysieren, in denen Positionen andere abwerten oder bestimmte Aussagen als unsagbar darstellen. Häufig verbergen sich darin antisemitische Inhalte. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, solchen Äußerungen respektvoll und sicher entgegenzutreten.

Abschließend wird gezeigt, dass ein demokratisches System die aktive Unterstützung einer möglichst breiten Bevölkerungsschicht benötigt.

Länderplanspiel gegen Antisemitismus zum Thema Israel und der Nahostkonflikt

Naher Osten

Dieser Workshop bzw. das Planspielmöchte antisemitische Tendenzen sichtbar machen, indem am Beispiel des Nahostkonflikts die politische Lage Israels erläutert wird und gezeigt wird, wie eng dieser Konflikt mit Vorbehalten gegenüber jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern verbunden ist. Eskalationen in der Region führen oft auch in Europa zu Protesten oder Anfeindungen, und Kritik an der Politik Israels schlägt häufig in Antisemitismus um.

Die wichtigsten Aspekte des Konflikts – von Jerusalem über Grenzverläufe, Siedlungsbau bis zur Flüchtlingsfrage – werden vermittelt, um zu verstehen, warum die Krise trotz internationaler Vermittlung bestehen bleibt. Ein Planspiel ermöglicht den Teilnehmenden, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, die Komplexität des Konflikts nachzuvollziehen und politische Diskussionen reflektiert zu üben.

Aktiv gegen Islamismus!

Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich der Islamismus weltweit schneller verbreitet; dies gilt für ganz Bayern. Wir wollen die Problematik aufzeigen und mit Übungen helfen, dies zu erkennen. Der Workshop stärkt demokratische Werte und kritisches Denken.
Er vermittelt Grundlagen zu Ideologien des politischen Islamismus.
Darüber hinaus lernen Jugendliche, extremistische Narrative zu erkennen.
Diskutiert werden Online-Propaganda, Rekrutierungsstrategien und Grauzonen. Ziel ist Resilienz gegenüber Radikalisierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu erlangen. Konkret klären wir über extremistische Ideologien auf – ohne Pauschalisierung. Wir analysieren reale Fallbeispiele aus dem Netz. Wir trainieren Argumentations- und Widerspruchskompetenz mit Rollenspielen. Wir fördern Dialog, Ambiguitätstoleranz und Empathie anhand von „Wertedreiecken“ (Methode). Somit stärken wir Jugendliche gegen Radikalisierungsversuche.