Lade Veranstaltungen

Dass die Welt, in der sie lebten, eine bestimmte Ordnung hatte, haben die Menschen zu allen Zeiten angenommen. Die konservativen, liberalen oder marxistischen Weltbilder in den Internationalen Beziehungen sind eng verbunden mit Vorstellungen von Weltordnung, ihren Möglichkeiten und Grenzen. Der Begriff „neue Weltordnung“ wird aktuell genutzt, um Veränderungen in den internationalen Machtverhältnissen zu beschreiben.

Dies wird vielfach in Verbindung mit dem Völkerrecht gebracht, der erstmals mit der Etablierung des Völkerbundes nach dem 1. Weltkrieg in einem umfassenden Vertrag fixiert wurde. Ausgefeilt wurde dieser Vertrag mit der Gründung der Vereinten Nationen nach dem 2. Weltkrieg. Dies sollte ein Instrument zur Vermittlung in internationalen Konfliktfällen werden. In welche Kontexte wird dies heute gesetzt und wie hat sich die Weltordnung insbesondere im letzten Jahrzehnt verändert. Kann von einem für alle gültigen Vertragswerk überhaupt noch gesprochen werden? Wo liegen die Machtkonstellationen zwischen den Ländern? Hier soll ein Überblick über die internationalen politischen Verhältnisse schlaglichtartig gegeben werden und anschließend darüber diskutiert werden inwiefern welche vertraglichen Vereinbarungen heute noch greifen. Welche Perspektiven kann dies bieten?

 

Referentin: Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel

 

Landratsamt München Logo

Photo by CHUTTERSNAP on Unsplash
Nach oben