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Seit dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini demonstrieren tausende Menschen für Frauenrechte und Meinungsfreiheit im Iran. Sie gehen aus Wut auf die Straße, verbrennen ihre Kopftücher, schneiden sich aus Protest die Haare ab und posten die Bilder im Internet. Für Frauen im Iran ist körperbetonte Mode tabu und ein Kopftuch Pflicht. Seit der Wahl von Präsident Ebrahim Raisi im letzten Jahr haben sich die Kontrollen der Sittenpolizei zugespitzt. Schon seit fünf Generationen kämpfen Frauen in Iran für mehr Rechte. Dahinter steckt der Wunsch nach Meinungsfreiheit und Demokratie. Der Iran gehört seit der Islamischen Revolution von 1979 zu den repressivsten Ländern weltweit. Insbesondere Journalisten dürfen sich nicht frei äußern. Hunderte wurden in den letzten Jahren inhaftiert oder hingerichtet.

Referentin: Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel

Anmeldung per Email unter info@gimuenchen.de

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