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SUMMARY:„Jetzt rede ich!“  Was ist in unserer Gesellschaft los?  Mitmach-Podium zur Langen Nacht der Demokratie
DESCRIPTION:Was ist in unserer Gesellschaft los? In Israel oder der Ukraine kämpfen Demokratien gegen autoritäre Regime\, in Deutschland und anderen westlichen Ländern ziehen immer mehr Menschen autoritäre Politikformen vor\, Anschläge unterschiedlicher Art nehmen zu und die Diskussion um den Umgang mit Migration wird immer aggressiver. Extreme Ansichten befeuern sich an jeweils gegensätzlich wahrgenommenen Meinungen. Alle wollen unsere Probleme lösen und verhelfen somit mit dem Ansinnen des „Guten“ zur weiteren Verbreitung von Extremismus. Welchen Rettungsplan für Demokratien könnte die Situation wenden?\nWir diskutieren erst auf dem Podium und dann in kleinen Gruppen über aktuelle und auch dringende Themen. \n\nBegrüßung: Sofija Pavlenko\, Delian Schnebel \n\nInput: Priv.-Doz. Dr. habil. Karin Schnebel \n\nPodiumsgäste:  \n\nRoman Roell (Fernsehmoderator\, BR)\nProf. Dr. Michael Piazolo (Landtagsabgeordneter\, ehemaliger Kultusminister\, Freie Wähler)\nPriv.-Doz. Dr. habil. Karin Schnebel (Hochschullehrerin für Politikwiss.\, Univ. Passau\, Vorsitzende GIM)\nTilmann Schöberl (Moderator: „Jetzt red‘ I“\, BR) \n\nModeration: Delian Schnebel\, Soija Pavlenko \n\n\nDas Podium orientiert sich am Buch „Jetzt rede ich!“\, welches im Projekt „Antisemitismus. Nein Danke!“ erstellt worden ist. \nAutorinnen:  \nPriv.-Doz. Dr. habil. Karin Schnebel\,\nCorinna Wagner\nKooperation von GIM (Projekt: „Antisemitismus. Nein Danke!“) zusammen mit der Europäischen Janusz Korczak Akademie mit dem Projekt Youthbridge innerhalb des Wertebündnisprojektes „Antisemitismus. Nein Danke!“. \nDiese Veranstaltung bieten wir im Rahmen der „Langen Nacht der Demokratie“ an.
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SUMMARY:Reichsbürger\, Selbstverwalter und Zusammenhänge mit der rechten Szene
DESCRIPTION:Am Ende des Jahres 2022 stürmten bundesweit Spezialkräfte der Polizei Wohnungen von Mitgliedern einer bewaffnete Reichsbürger-Gruppe\, die einen Staatsstreich geplant hatte. Sie wollen einen Staat nach Vorbild des Deutschen Reichs von 1871 errichten. Die weltanschaulichen Motive der führenden Akteure bewegen sich zwischen Esoterik\, Verschwörungstheorien und QAnon-Ideologie. Bei genauerem Betrachten findet man nun gerade in der Esoterikszene viele Parallelitäten zwischen linker und rechter Esoterik. Bei weiterer Untersuchung findet man auch auf der politisch radikal linken Seite Motive\, die denen der radikalen Rechten in erstaunlich vielem gleicht. Beide lehnen den demokratischen Staat ab\, respektieren nicht unsere repräsentative Demokratie oder glauben an Verschwörungserzählungen. \nWie kommt es zum Verschwimmen der Grenzen\, zum Hass auf das System\, zu Umsturzfantasien und Gewaltbereitschaft? Hier sollen die geschichtlichen Hintergründe und Phänomene esoterischer und extremistischer Überzeugungen gezeigt werden. Darüber hinaus werden auch die hohe Anschlussfähigkeit esoterischer und verschwörungsgläubiger Überzeugungen an antidemokratische und antisemitische Strömungen dargestellt. Was als harmlose Spinnerei erscheint\, birgt immensen gesellschaftlichen Sprengstoff und ist für unsere Demokratie nicht unbedenklich. \n  \nReferentin: Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel \n 
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SUMMARY:Von der Ächtung des Antisemitismus bis zu seiner "Salonfähigkeit": Veränderungen seit dem 7.10.2023
DESCRIPTION:Vortrag: PD Dr. Karin Schnebel\n\n\nBereits lange vor der Gründung des Staates Israel 1948 gab  es in der Region Konflikte zwischen der jüdischen und der muslimischen Bevölkerung. Nach und nach wurde Israel vom schwachen Staat zu einem Staat\, der sich wehren konnte. Antisemitismus jedoch war in Deutschland geächtet und wurde verdeckt zum Ausdruck gebracht. Seit dem 7.10.2023 hat dies neue Dimensionen angenommen. Nun scheinen Codes und Chiffren\, derer man sich bediente\, um Antisemitismus auszudrücken\, nicht mehr notwendig zu sein.\nWir sehen es auf offener Straße. Wir sehen nun einen offenen Hass auf Jüdinnen und Juden sogar in Deutschland. Antisemitismus und Antizionismus bedienen sich der gleichen Verschwörungserzählungen und der gleichen Dämonisierung und Delegitimierung von Israel und den Jüdinnen und Juden in Deutschland. Seit dem 7.10. wird ganz offen unter dem Label des Antirassismus eigentlich Antisemitismus verbreitet. Vertreter dieser Ansichten gehören entweder dem politischen Islam an\, oder sie verwenden entweder die marxistische Theorie oder besser noch postkoloniale Ideen für ihre Begründung. Ein Antisemitismus im Namen der Menschenrechte verläuft über Emotionen und ist schwierig mit sachlichen Argumenten anzugehen.
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LOCATION:Israelitische Kultusgemeinde in Straubing\, Wittelsbacherstr. 11\, Straubing\, Deutschland
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SUMMARY:Podium: Kulturelle Neuordnung durch Postkolonialismus? Postkoloniale Theorie\, Geschichtsrevisionismus und Cancel Culture
DESCRIPTION:Gespräch zwischen  \nPriv.-Doz. Dr. Ingo Elbe (Universität Oldenburg) und  \nPriv.-Doz. Dr. Karin Schnebel (Universität Passau\, Vorsitzende GIM) \nDerzeit wird dem Judentum\, der Shoa oder dem Zionismus vielfach „Kolonialismus“ vorgeworfen. Unverständlich erscheinen in diesem Zusammenhang beispielsweise die Angriffe auf den schwarzen CDU-Politiker Joe Chialo. Nun sind es die gleichen gesellschaftlichen Gruppen\, die bisweilen Antisemitismus leugnen\, den Holocaust relativieren und Israel dämonisieren. Dahinter steckt ein Antisemitismus\, der meist von linker\, islamischer oder arabischer Seite vertreten wird. Antirassismus wird hierbei zum treibenden Element. Ziel ist es\, die Macht des Westens zu reduzieren und Kulturen wieder zu ihrem eigenen Kern zurückzuführen. Es gilt das Singuläre in den Kulturen zu fördern\, in der Annahme\, dass die Welt zu mehr Gerechtigkeit gelange. Die eigene (westliche) Kultur wird negiert\, da diese per se imperialistisch sei. „Cancel Culture“ gehört daher zur Voraussetzung einer wirklichen Dekolonialisierung. Kann auf diese Weise das Verständnis für andere Kulturen gewährleistet werden\, was doch eine Voraussetzung für Pluralismus und Vielfalt ist? Welche Folgen hat dieser Schritt zurück zum „eigenen“ für eine Demokratie?
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SUMMARY:Podiumsgespräch zum Buch: "Antisemitismus. Uralt und doch gefährlich"
DESCRIPTION:Podiumsgespräch: Prof. Dr. Klaus Wolf\, PD Dr. Karin Schnebel\, Dr. Axel Töllner\n\n\nAntisemitische Ressentiments werden derzeit nicht nur aufgelegt\, sondern sie steigen seit dem 7.10. in enormer Geschwindigkeit an. Bereits im Mittelalter hatte die Betrachtung von Juden als „Christusmörder“ verheerende\, oft tödliche Auswirkungen. Seit dem Zivilisationsbruch durch den Holocaust wird Antisemitismus geächtet\, doch auf dem Weg der Positionierung für vermeintliche Minderheiten schleicht sich Antisemitismus erneut und verstärkt unter die Gesellschaft. Dies sehen wir heute an verschiedenen Tendenzen. Gerade die postkolonialen Theorien finden großen Anklang\, begründen Sie doch\, dass Israel eine moderne Kolonie sei\, die den Europäern das Problem mit den Jüdinnen und Juden entledigt. Dieses Fachpodium will die verschiedenen aktuellen Tendenzen diskutieren.\n\nDas Buch\, welches hier vorgestellt wird\, will ein Bewusstsein schaffen und die Lage problematisieren. Bundesinnenminister a.D. Horst Seehofer und viele Prominente\, Politiker und Wissenschaftler kommen darin zu Wort und leisten einen Beitrag im Kampf gegen Antisemitismus.\n\nVerfasst wurde das Buch von Privatdozentin Dr. Karin Schnebel im Rahmen des Wertebündnisprojektes „Antisemitismus. Nein Danke!“ unter der Leitung des Gesellschaftswissenschaftlichen Instituts München für Zukunftsfragen (GIM e.V.).
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