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SUMMARY:Israelbezogener Antisemitismus als Gefahr für die Demokratie
DESCRIPTION:Bis vor wenigen Wochen bewegte sich israelbezogener Antisemitismus vornehmlich im Verborgenen und brachte Ideale unter die Menschen\, die Menschenrechte einseitig definieren. An Israel werden moralisch andere Standards angelegt\, als an andere Länder. Die Dämonisierung und Delegitimierung von Israel sind an der Tagesordnung. \nDie Wende kam am 7. Oktober 2023. Die Masken fielen und allerorts gibt es mit zunehmender Selbstverteidigung von Israel gegen den Terror der Hamas antisemitische oder Pro-Hamas-Demonstrationen. Israel dient nun plötzlich ganz offen als Projektionsfläche des Judenhasses. Die Gräueltaten der Hamas und die Reaktionen der Menschen weltweit\, die die Hamas teilweise glorifizieren erinnern mittlerweile den Antisemitismus\, von dem wir glaubten\, dass er überwunden sei. Er erscheint mit den gleichen Verschwörungserzählungen und Codes und bringt Ideale unter Jüdinnen und Juden\, die nicht nur für diese\, sondern für die Demokratie selbst eine große Gefahr darstellen. \n \n\nPhoto by Neal E. Johnson on Unsplash
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SUMMARY:Krieg in Israel - Nahostkonflikt und das Feindbild Israel
DESCRIPTION:Am 7.10.2023 wurde Israel von der Terrororganisation Hamas angegriffen. Gestartet wurde dies vom Gazastreifen aus und ging von palästinensischen militanten Gruppen unter der Führung der Hamas aus. Die Hamas bezeichnet sie als „Operation al-Aqsa-Flut“. Hinter dem Angriff steckt das Ziel Israel zu vernichten aber auch die palästinensische Bevölkerung von der Hamas zu überzeugen. Dies ist eine Katastrophe in Israel\, die sich auch auf die Stimmung in Deutschland überträgt. Auf der einen Seite stehen viele Menschen in Anbetracht dieser Gräueltaten auf der Seite Israels\, doch auf der anderen Seite wird der Hass gegen Jüdinnen und Juden und gegen Israel offen gezeigt. Palästinensische Gruppierungen singen und tanzen auf den Straßen und andere feiern zu Hause. Auch manche Menschen aus der Kulturszene zeigen offen Ihre Schadenfreude. Judenhass und Feindbild Israel hängen eng zusammen. Hier sollen diese Zusammenhänge in verschiedenen Feldern gezeigt werden. \nReferentin: Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel \n  \n \n\n\n 
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SUMMARY:Zeitgenössische Theorien zu Freiheit und Gerechtigkeit
DESCRIPTION:Was ist Gerechtigkeit? Jeder glaubt es zu wissen\, doch die Auffassungen und Interpretationen von Gerechtigkeit klaffen weit auseinander. Ist es gerecht\, wenn alle das Gleiche erhalten oder sollte jeder nach seinen Bedürfnissen Beachtung finden? Ist es gerecht\, wenn jeder nach Leistung bezahlt wird\, oder wenn Menschen mit großem Einkommen beachtliche Anteile der Einkünfte für weniger Begünstigte abgeben müssen? Wie würden wir entscheiden\, wenn wir nicht wüssten\, wer wir sind\, wo wir herkommen\, welches Geschlecht wir haben oder aus welchem Land wir kommen? Diese Frage stellte sich John Rawls. Oder gibt es Möglichkeiten\, wie Michael Walzer sie aufzeigt\, die Güter einer Gesellschaft nicht nur monetär zu betrachten? Diese Überlegungen und Ausführungen sind eng mit der Demokratie verknüpft und prägen unsere politische Haltung. Hier sollen verschiedene zeitgenössische Theorien betrachtet und hinterfragt werden. \nReferentin: Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel \n  \n \n  \n  \n\n  \n  \nImage by Laurent Verdier from Pixabay\n  \n\n  \n 
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SUMMARY:Kundgebung: Solidarität mit Israel - gegen Terror\, Hass und Antisemitismus
DESCRIPTION:🗓️ Sonntag\, 17. Dezember 2023\n🕞 14:00 Uhr\n📍 Odeonsplatz\, München \n  \nEindrücke: \n\n			\n	\n\n  \nAnsprache von Priv. – Doz. Dr. Karin Schnebel \n\n  \nAm 07. Oktober 2023\, während des Schabbats und des jüdischen Feiertags Simchat Tora\, begann die palästinensische Terrororganisation Hamas einen Krieg gegen Israel. Israelische Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land wurden davon geweckt\, dass tausende Raketen auf dicht besiedelte Gebiete niedergingen. Hunderte palästinensischer Terroristen überquerten die Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel und verübten brutale Angriffe. \nDer Angriff der Hamas auf Israel ist barbarisch. Terroristen\, die hunderte feiernde Menschen auf einem Festival niederschießen\, die in einem Kibbuz von Haus zu Haus gehen und Männer\, Frauen und Kinder hinrichten oder als Geiseln in den Gazastreifen verschleppen – nie zuvor erfuhr Israel eine solch menschenverachtende Gewalt und Brutalität. Es ist das größte Massaker an Jüdinnen und Juden seit dem Holocaust. \nDie terroristischen Angriffe gegen Israel sind nicht zu rechtfertigen. Die Terroristen handeln nicht im Interesse der palästinensischen Bevölkerung und können sich auch nicht auf ihr Leid berufen\, sondern morden nur für ihre eigene Ideologie und ihren Hass. Ihr Ziel ist die Vernichtung des Staates Israel und aller Jüdinnen und Juden auf der Welt. \nAuch bei uns in Deutschland und in München steigt die Zahl der antisemitischen Vorfälle seit dem 7. Oktober drastisch: der Bundesverband der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus hat zwischen dem 7. Oktober und dem 15. Oktober 2023 antisemitische Vorfälle in Deutschland mit Bezug zu den Terrorangriffen und Massakern der Hamas gegen Israel dokumentiert. Der Schutz von Jüdinnen und Juden ist deutsche Staatsräson und deshalb stehen wir klar gegen jede Form von Antisemitismus! \nWir stellen uns am 17. Dezember in München mit einer Kundgebung an die Seite der Menschen in Israel und aller weiteren Opfer der Hamas. Ihnen gegenüber wollen wir unser Mitgefühl und unsere uneingeschränkte Solidarität ausdrücken 💙🤍 \n  \n \n 
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SUMMARY:Asylrecht in Diskussion: Stand und Kontroverse um ein grundlegendes Menschenrecht
DESCRIPTION:Podiumsgast:\nProf. Ruud Koopmans\nDirektor der Abteilung „Migration\, Integration\, Transnationalisierung“ am Wissenschaftszentrum Berlin sowie Professor für Soziologie und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin\n \nStephan Thomae MdB\nRechtsanwalt und Fachanwalt. Mitglied des Deutschen Bundestages. \nModeration:\nPriv.-Doz. Dr. Karin Schnebel\nHochschullehrerin für Politikwissenschaften an der Universität Passau\, Wissenschaftliche Leitung des Gesellschaftlichen Instituts München \nIn diesem Jahr haben so viele Menschen in Deutschland Asyl beantragt wie nicht einmal 2015/16. Doch wer genau bekommt bei uns Schutz? Was geschieht mit Menschen\, die kein Recht auf Asyl haben\, wenn ihre Herkunftsländer sie nicht zurücknehmen wollen? Hier gibt es viele Probleme und keine wirklichen Lösungen. Angestrebt werden schnellere Verfahren an den EU-Außengrenzen\, Haftzentren für abgelehnte Asylbewerber oder rasche Rückführung in die Herkunftsländer. Dann erst geht es um die Verteilung der anerkannten Asylbewerber über die EU-Staaten. Das klingt entschlossen.\nImmerhin haben sich die EU-Staaten auf die umstrittene Krisenverordnung und auf einige Kernpunkte der Reform des EU-Asylrechts geeinigt. Auch geht es um einen Krisenmechanismus zur Eindämmung illegaler Migration nach Europa. Damit ist der Weg frei für eine Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Doch was heißt das konkret für das Asylrecht und die deutsche Asylpolitik? Welche Maßnahmen wären notwendig\, um einerseits der Humanität gerecht zu werden und andererseits die Zuwanderung leichter bewältigbar zu machen.
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