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SUMMARY:Die NSU - ein ostdeutscher Sonderfall
DESCRIPTION:Die NSU – ein ostdeutscher Sonderfall \nDie rechtsextreme Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) ermordete in den Jahren 2000 bis 2007 neun Menschen aus rassistischen Motiven und zusätzlich eine Polizistin. Als im November 2011 die Terrorgruppe NSU aufgedeckt wurde\, offenbarte sich eine neue Dimension des Rechtsterrorismus in Deutschland und ein Versagen von Sicherheitsbehörden. Im Juli 2018 wurden die Hauptangeklagte Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte im sogenannten NSU-Prozess schuldig gesprochen. Es war das größte und längste Verfahren wegen Rechtsterrorismus in Deutschland. Erstaunlich blieb aber\, dass die Mitglieder des NSU zwar Ostdeutsche waren\, aber eine Auseinandersetzung mit dem Prozess im Osten nie stattgefunden hat. In wieweit hat dies mit der Entwicklung in Ostdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg zu tun? Beeinflusst dies bis heute die rechte Bewegung in der Bundesrepublik? \nReferentin: Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel \nAnmeldung: info@gimuenchen.de \n \n  \nBildquelle: Von André Karwath aka Aka – Eigenes Werk\, CC BY-SA 2.5\, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17372141
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SUMMARY:Fachgespräch: Buchvorstellung: Antisemitismus heute – uralt und doch gefährlich
DESCRIPTION:Nach dem gleichnamigen Buch von Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel\, Herausgeberin und Mit-Autorin. \nGrußwort:\nUrsula Lay\n(Vorsitzende KEB\, 2. Vorsitzende GIM) \nModeration:\nPriv.-Doz. Dr. Karin Schnebel\n(Univ. Passau\, GIM e.V.) \nPodiumsgäste: \nDr. Matthias Pöhlmann\n(Weltanschauungsbeauftragter der Evang. Landeskirche B.) \nDr. Philipp Hildmann\n(Leiter Kompetenzzentrum HSS) \nAntisemitische Ressentiments werden derzeit nicht nur aufgelegt\, sondern sie steigen sogar an. Bereits im Mittelalter hatte die Betrachtung von Juden als „Christusmörder“ verheerende\, oft tödliche Auswirkungen. Seit dem Zivilisationsbruch durch den Holocaust wird Antisemitismus geächtet\, doch auf dem Weg der Positionierung für vermeintliche Minderheiten schleicht sich Antisemitismus erneut und verstärkt unter die Gesellschaft. \nDas Buch\, welches hier vorgestellt wird\, will ein Bewusstsein schaffen und die Lage problematisieren. Bundesinnenminister a.D. Horst Seehofer und viele Prominente\, Politiker und Wissenschaftler kommen darin zu Wort und leisten einen Beitrag im Kampf gegen Antisemitismus. \nVerfasst wurde das Buch von Privatdozentin Dr. Karin Schnebel im Rahmen des Wertebündnisprojektes „Antisemitismus. Nein Danke!“ unter der Leitung des Gesellschaftswissenschaftlichen Instituts München für Zukunftsfragen (GIM e.V.). \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation mit der KEB (Katholische Erwachsenenbildung) und dem KBW (Katholisches Bildungswerk Traunstein) \nAnmeldungen unter info@kbw-traunstein.de
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SUMMARY:Kompetenzentwicklung in der Transformation
DESCRIPTION:THEMENBLOCK 3:\nKompetenzentwicklung in der Transformation \nPROF. DR. NICOLE KIMMELMANN\nProfessur für Wirtschaftspädagogik \nPROF. DR. WERNER WIDUCKEL\nProfessur für Personalmanagement und Arbeitsorganisation \nProf. Dr. Nicole Kimmelmann arbeitete nach ihrem Universitätsabschluss in Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung an der FAU Erlangen-Nürnberg im Jahr 2004 sowie einem anschließendem Fernstudium an der Uni Kassel in „Methodik und Didaktik für Deutsch als Fremdsprache“ als Dozentin und Trainerin in der außerschulischen beruflichen Bildungsarbeit sowie für verschiedene (internationale) Bildungsträger im Bereich Deutsch als Zweit-/Fremdsprache. 2009 promovierte Sie an der FAU Erlangen-Nürnberg zum Thema „Cultural Diversity in der beruflichen Bildung“. Von 2011 bis 2014 war sie Juniorprofessorin für Berufliche Kompetenzentwicklung an der FAU Erlangen-Nürnberg. 2014 übernahm sie eine Vertretungsprofessur für Wirtschaftspädagogik an der Universität Paderborn\, an der sie 2016 zur Professorin für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung berufen wurde. Seit Oktober 2018 hat sie die Professur für Wirtschaftspädagogik an der FAU Erlangen-Nürnberg inne. \nDie Forschungsschwerpunkte von Prof. Kimmelmann beschäftigen sich mit Fragen der Kompetenzentwicklung in der Arbeitswelt 4.0\, Förderung von Deutsch als Zweit-/Fremdsprache in der beruflichen Bildung bzw. am Arbeitsplatz\, Resilienz in Schule und Betrieb sowie den Umgang mit Migration\, Diversität und Inklusion in beruflicher Aus- und Weiterbildung. \nProf. Dr. Werner Widuckel ist Inhaber der Professur für Personalmanagement und Arbeitsorganisation an der Universität Erlangen-Nürnberg. Er war zuvor fünf Jahre Arbeitsdirektor der Audi AG. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung digitaler Transformation und die Zukunft der  Mitbestimmung von Arbeitnehmer:innen. \nhttps://www.kabdvmuenchen.de/Veranstaltung/9756/ \n \n2023 startet der Themenblock „Handeln“ der Seminarreihe. Sie lernen\, Bildungsveranstaltungen zu konzipieren und umzusetzen. \nÜber BieBir\nSie gehen gern zu Bildungsveranstaltungen? Sie haben sich überlegt\, selbst Bildungsveranstaltungen zu planen\, vorzubereiten\, durchzuführen\, vielleicht auch selbst zu referieren? Dann freuen wir uns\, Sie bei der Grundbildung für ehrenamtliche Bildungsreferenten/innen (BieBir) begrüßen zu dürfen. Die (Online-)Seminarreihe befähigt Sie\, eigene Bildungsangebote zu entwickeln. BieBiR ist ein Bildungsangebot zur Unterstützung des zivilgesellschaftlichen Engagements. \nAm 23. Februar dieses Jahr begann das das Aus-und Fortbildungsprojekt BieBiR. Im Themenblock „Sehen“ wurde die Gesellschaft zunächst aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. An mehreren Online-Abenden gaben hochkarätige Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis Einblicke in Themen wie die Transformation der Arbeitswelt\, Sozialpolitik\, Frauenpolitik\, Kompetenzfeststellung\, berufliche Bildung\, Sozialraumanalyse oder die neuesten Sinus-Milieus. Bis 2022 sind drei Themenblöcke mit insgesamt 20 Abendtermine geplant\, in der Regel jeweils von 18:00 bis 20:00 Uhr. \n  \nWeitere Informationen und Anmeldung:\nGerhard Endres \ngerhard.endres@icloud.com \n01714969971
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SUMMARY:Podium: Windräder im Gegenwind: Windenergieanlagen als Chance oder Politikum
DESCRIPTION:Moderation: \nPriv.-Doz. Dr. Karin Schnebel \n(Hochschullehrerin für Politikwissenschaften an der Universität Passau\, Wissenschaftliche Leitung des Gesellschaftlichen Instituts München) \nPodiumsgäste: \nChristoph Skutella\n(Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz und im Ausschuss für Ernährung\, Landwirtschaft und Forsten im Bayerischen Landtag) \nProf. Andreas Reuter\n(Geschäftsführender Leiter des Instituts für Windenergiesysteme Leibniz Universität Hannover) \nWindkraft in aller Munde! Die Bundesregierung will bis im Jahr 2030 über 80 Prozent des Bruttostromverbrauchs mit erneuerbarer Energie abdecken. Der Ausbau von Windkraftanlagen ist hierfür entscheidend. Erneuerbare Energien schaffen Unabhängigkeiten von Energieimporten\, stärken die Versorgungssicherheit und schaffen Möglichkeiten für Investitionen in zukunftsfähige Technologien. Doch ganz so einfach ist es nicht. Die Agrarbranche ist skeptisch und der Unmut der Gesellschaft auf dem Land steigt. Flächen sind in der Bundesrepublik ein begehrtes Gut. Um Windräder zu bauen müssen bisweilen Wälder abgeholzt werden; ein Windrad benötigt Landfläche und Landwirte kämpfen um jeden Quadratmeter davon. Naturschützer beschweren sich über die Vögel\, die „zwischen die Räder“ kommen oder sorgen sich um das noch immer austretende Schwefelhexafluorid\, welches zum Treibhauseffekt beiträgt. Windräder tragen also nicht nur zur Lösung des Energieproblems bei\, sondern erzeugen neue Probleme. Hier sollen die Chancen und Problematiken der Windkraft diskutiert werden. \nAnmeldung: info@gimuenchen.de \n \n\nFoto von Daniela Kloth – Eigenes Werk\, GFDL 1.2\, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=80798478 – Windkraftanlagen bei Trampe (Breydin)
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SUMMARY:Podiumsdiskussion zum Thema muslimisch motivierter Antisemitismus
DESCRIPTION:Begrüßung: \nDr. Thomas Wellenhofer\n(Stiftungsvorstand der BEA) \nModeration: \nPriv.-Doz. Dr. Karin Schnebel\n(Univ. Passau\, Vors. GIM) \nPodiumsgast: \nAhmed Mansour\n(Islamismusexperte\, Deutsch-israelischer Psychologe und Autor\, Spezialist für Extremismusprävention und Deradikalisierung) \nDer muslimisch motivierte Antisemitismus ist einerseits unterschwellig\, „leise“ oder gar unsichtbar\, andererseits wendet er sich vehement und „laut“ gegen Jüdinnen und Juden. Er verbreitet sich durch Narrative über Juden in Familien\, in Moscheen oder Medien. Auch wenn sich der muslimisch motivierte Antisemitismus weder allgemein auf den Islam\, noch pauschal auf alle Muslime bezieht\, geht es um eine spezifische Ausprägung von Judenhass\, die besondere Kennzeichen aufweist und daher spezifische Konsequenzen mit sich bringt. Wir wollen hier den Ursachen auf den Grund gehen\, die Verbindungen von der muslimischen Welt zu Europa schaffen und nicht zuletzt diskutieren\, welche Auswirkungen dies auf unsere demokratische Gesellschaft hat oder haben kann. Ist es der westliche Antisemitismus\, der sich in der arabischen Welt breit gemacht hat\, oder liegen die Ursachen tiefer? Was hat das alles mit der Kampagne BDS zu tun? Wo sind die Überschneidungspunkte oder gar die Kooperationen verschiedener Antisemitismen? \nAnmeldung: info@gimuenchen.de \n  \nBildquelle: By Boris Niehaus – Own work\, CC BY-SA 4.0\, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34607239
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