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SUMMARY:Muslimisch motivierter Antisemitismus: Aktualität und Risiken
DESCRIPTION:Der muslimisch motivierte Antisemitismus ist einerseits unterschwellig\, „leise“ oder gar unsichtbar\, andererseits wendet er sich vehement und „laut“ gegen Jüdinnen und Juden. Er verbreitet sich aber durch Narrative über Juden in Familien\, in Moscheen oder Medien. Auch wenn sich der muslimisch motivierte Antisemitismus weder allgemein auf den Islam\, noch pauschal auf alle Muslime bezieht\, geht es um eine spezifische Ausprägung von Judenhass\, die besondere Kennzeichen aufweist und daher spezifische Konsequenzen mit sich bringt. Wir wollen hier den Ursachen auf den Grund gehen\, die Verbindungen von der muslimischen Welt zu Europa schaffen und nicht zuletzt diskutieren\, welche Auswirkungen dies auf unsere demokratische Gesellschaft hat oder haben kann. Ist es der westliche Antisemitismus\, der sich in der arabischen Welt breit gemacht hat\, oder liegen die Ursachen tiefer? \nWir diskutieren mit:  \nProf. Dr. Michael Wolffsohn (Jüd. Historiker\, Univ. der Bundeswehr\, München) \nAlexis Canem (Chefredakteurin „Jüdisches Europa“) \nFachmoderation:  \nPriv.-Doz. Dr. Karin Schnebel \n  \nBildquelle: By Boris Niehaus – Own work\, CC BY-SA 4.0\, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34607239
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SUMMARY:Der NSU – ein ostdeutscher Sonderfall?
DESCRIPTION:Die rechtsextreme Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) ermordete in den Jahren 2000 bis 2007 neun Menschen aus rassistischen Motiven und zusätzlich eine Polizistin. Als im November 2011 die Terrorgruppe NSU aufgedeckt wurde\, offenbarte sich eine neue Dimension des Rechtsterrorismus in Deutschland und ein Versagen von Sicherheitsbehörden. Im Juli 2018 wurden die Hauptangeklagte Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte im sogenannten NSU-Prozess schuldig gesprochen. Es war das größte und längste Verfahren wegen Rechtsterrorismus in Deutschland. Erstaunlich blieb aber\, dass die Mitglieder des NSU zwar Ostdeutsche waren\, aber eine Auseinandersetzung mit dem Prozess im Osten nie stattgefunden hat. Warum nicht? In wieweit hat dies mit der Entwicklung in Ostdeutschland nach dem 2. Weltkrieg zu tun? \nReferentin: Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel \nAnmeldung: info@gimuenchen.de \n  \n  \n  \n  \n  \nBildquelle: Von André Karwath aka Aka – Eigenes Werk\, CC BY-SA 2.5\, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17372141
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SUMMARY:Länderplanspiel gegen Antisemitismus zum Thema Israel und der Nahostkonflikt
DESCRIPTION:Antisemitismus ist leider nicht Geschichte\, sondern immer noch ein Problem in unserer heutigen Zeit. \nDaher hat das Projektteam des 23. Jahrgangs im Rahmen seiner Projektarbeit „Antisemitismus – Nein danke! – IsraelAkademie“ zusammen mit dem Gesellschaftswissenschaftlichen Institut für Zukunftsfragen (vielen Dank an Karin Schnebel) am 11. Juni 2022 das Länderplanspiel zum Nahostkonflikt organisiert. \nDie Multiplikatoren und Dozenten Delian Schnebel und Moritz Leibinger zeigten am Beispiel des Konflikts\, welche antisemitischen Tendenzen bei der Kritik am Staat Israel auftreten können. Die Teilnehmer hatten zudem die Möglichkeit im Rahmen einen Länderplanspiels die Komplexität und gegensätzlichen Interessen dieses Konflikts von verschiedenen Seiten zu betrachten. \nDetails zum Workshop: \nDelian Schnebel (LMU München\, Gesellschaftswiss. Institut München für Zukunftsfragen e.V.) \nDieser Workshop will antisemitische Tendenzen aufzeigen\, indem hier am Beispiel des Nahostkonfliktes die kritische politische Lage von Israel dargestellt wird. Es wird verdeutlicht\, wie eng dieser Konflikt mit Vorbehalten gegen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zusammenhängt. So geht es nicht nur darum\, dass der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern sowie seinen arabischen Nachbarn seit Jahrzehnten mit Kriegen\, Anschlägen sowie Gewalt zu einem bewegenden Dauerkonflikt der Weltgeschichte geworden ist\, sondern um den Einflussradius dieses Konfliktes um die ganze Welt. Immer wieder führt eine Eskalation in der Konfliktregion auch in Europa zu gewaltsamen Protesten oder Anfeindungen gegenüber Jüdinnen und Juden. Die Kritik gegenüber der Politik des Staates Israels schlägt dabei oft in Antisemitismus über. Oft wird dabei der Konflikt auf ein einfaches „Freund-Feind“ und „Opfer-Täter“-Narrativ reduziert. Dies ist dem gegenseitigen Verständnis jedoch nicht zuträglich\, ganz im Gegenteil. Aufgrund dessen soll neben der Geschichte des Konflikts\, die wichtigsten Streitpunkte – von Jerusalem über den Grenzverlauf und Siedlungsbau bis zur Flüchtlingsfrage beschrieben werden\, um daraus ein grundlegenderes Verständnis zu erhalten\, weshalb der Krisenherd trotz internationaler Vermittlungen nicht zur Ruhe kommt. Wann ist die Kritik an der Politik des Staates Israel antisemitisch? Wie kann dies erkannt werden? Und welche Verantwortung tragen die Deutschen oder die internationale Gemeinschaft für Israel. \nDieses Planspiel soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst dazu befähigen und ermutigen\, sich auf politische Diskussionen einzulassen und ein Grundverständnis über die Komplexität des Konflikts zu erhalten. Sie sollen die unterschiedlichen Positionen der Konfliktparteien einnehmen\, um gemeinsam über die Lage und Probleme im Nahostkonflikt zu diskutieren. \nAnmeldung: info@gimuenchen.de
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SUMMARY:Multiplikatorenschulung: Gemeinsam 2.1! Zugewanderte und einheimische Frauen aus Stadt und Land in Diskussion Teil 3
DESCRIPTION:Online-Ausbildung für Multiplikatorinnen\nFreitag\, 13.5.\, 27.05. und 24.06.22\, 18:30-21:30 Uhr \nIm Rahmen des Projektes „Gemeinsam 2.1!“ bieten wir im Jahr 2022 einen Kurs an\, der das Ziel hat\, Teilnehmende darin auszubilden\, diesen Workshop selbst halten. Von den drei o.g. Terminen müssen mindestens zwei besucht werden. \nAnmeldung an info@gimuenchen.de \n„Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“ Diese Frage ist eine vielgestellte Frage in den letzten Jahrzehnten. Wie Ulrich Beck würden wir hier die Antwort gegeben\, dass es die geteilten Selbstverständlichkeiten also gemeinsame Werte sind\, die für eine demokratische Gesellschaft unerlässlich sind. Doch was verstehen wir unter gemeinsamen Selbstverständlichkeiten? In einer Gesellschaft\, die immer heterogener wird\, ist diese Frage von besonderer Relevanz. Welche Unterschiedlichkeiten verkraftet die freiheitlich-demokratische Grundordnung? Wie weit sind diese interpretierbar? Was bedeutet hierbei Religionsfreiheit oder Meinungsfreiheit? Welche Vorbehalte können der Demokratie schaden und wie weit können extremistische Haltungen gehen? Welche Rechte haben Kinder? Welche gemeinsame politische Kultur ist erforderlich\, um eine Demokratie tatsächlich zu leben? Grundlage dieser politischen Kultur ist die offene Auseinandersetzung über unterschiedliche Interessen und Werte. \nHier sollen Diskussionen mit unseren Werten und Vorstellungen eines guten Lebens geübt werden. Die Themen umfassen Frauenspezifisches\, Meinungsfreiheit\, Kinderrechte\, Extremismus etc. \nWir wollen Frauen aus verschiedenen Kulturen mit dem Ziel digital zusammenführen\, über Diskussionen sowie mit verschiedenen Methoden und Themen Gemeinsamkeiten zu schaffen. \nWorkshopleitung: Corinna Wagner und Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel. \nDies ist ein Projekt von Aipso und wird gefördert von der Zukunftsstiftung Ehrenamt in Kooperation mit dem Gesellschaftswissenschaftliches Institut München für Zukunftsfragen e.V. (GIM). \nAnmeldung: info@gimuenchen.de \n \n  \nBildquelle Frauen: © Can Stock Photo / Dubova
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SUMMARY:Multiplikatorenschulung: Aktiv gegen Antisemitismus und Extremismus Teil 2
DESCRIPTION:Privatdozentin Dr. habil. Karin Schnebel (Hochschullehrerin Univ. Passau\, Leiterin GIM) \nDem Verfassungschutzbericht 2021 sind antisemitische Anschläge erneut gestiegen. Antisemitismus ist aber nicht nur ein Phänomen der extremen Rechten\, sondern ebenso erfolgt dieser von linker Seite oder auch von der bürgerlichen Mitte. Der Workshop möchte aufzeigen\, welche Mechanismen zu antisemitischen Positionen führen können. Wir wollen ein Bewusstsein dafür schaffen und die Teilnehmenden dazu befähigen und ermutigen\, sich solchen Tendenzen entgegenzustellen. Unsere Demokratie können wir nur schützen\, wenn wir Möglichkeiten finden in Diskussionen demokratiefeindliche Haltungen zu erkennen und in einem nächsten Schritt\, diesen entgegentreten zu können. Dazu gehört auch\, die Menschen nicht zu verurteilen\, sondern überlegen\, wie sie diese Positionen relativieren könnten. Woher kommt Antisemitismus und was könnte die Politik tun\, um diesen einzudämmen? Dieser Workshop informiert über die verschiedenen Tendenzen und Entwicklungen und soll in einem nächsten Schritt Wege aufzeigen\, wie wir antisemitischem Denken entgegentreten können. Hierzu werden auch Rollenspiele durchgeführt. Wir wollen künftige Multiplikatoren schulen\, sich auf einen Diskurs einzulassen. Hierzu ist es wichtig zu erkennen\, dass es selten ein klares „richtig“ und ein klares „falsch“ gibt. Die Multiplikatoren sollen darin ausgebildet werden\, solche Trainings selbst zu halten. \nAnmeldung: info@gimuenchen.de
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SUMMARY:Migrationspolitik in der EU
DESCRIPTION:Fast 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Warum verlassen so viele Menschen ihre Heimat und suchen Schutz in Europa? Was passiert mit Schutzsuchenden in der Europäischen Union? Welche Regelungen bestehen derzeit in der EU und wie werden diese umgesetzt? Hier soll am Beispiel Flucht und Asyl aufgezeigt werden\, wie die verschiedenen Seiten ihre Anliegen begründen bzw. begründen können. Kann es eine Lösung für ganz Europa geben? Welche Politik wäre für den Erhalt des Friedens und der Demokratie zuträglich? \nReferentin: Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel \nAnmeldung: info@gimuenchen.de
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DESCRIPTION:Privatdozentin Dr. habil. Karin Schnebel (Hochschullehrerin Univ. Passau\, Leiterin GIM) \nDem Verfassungschutzbericht 2021 sind antisemitische Anschläge erneut gestiegen. Antisemitismus ist aber nicht nur ein Phänomen der extremen Rechten\, sondern ebenso erfolgt dieser von linker Seite oder auch von der bürgerlichen Mitte. Der Workshop möchte aufzeigen\, welche Mechanismen zu antisemitischen Positionen führen können. Wir wollen ein Bewusstsein dafür schaffen und die Teilnehmenden dazu befähigen und ermutigen\, sich solchen Tendenzen entgegenzustellen. Unsere Demokratie können wir nur schützen\, wenn wir Möglichkeiten finden in Diskussionen demokratiefeindliche Haltungen zu erkennen und in einem nächsten Schritt\, diesen entgegentreten zu können. Dazu gehört auch\, die Menschen nicht zu verurteilen\, sondern überlegen\, wie sie diese Positionen relativieren könnten. Woher kommt Antisemitismus und was könnte die Politik tun\, um diesen einzudämmen? Dieser Workshop informiert über die verschiedenen Tendenzen und Entwicklungen und soll in einem nächsten Schritt Wege aufzeigen\, wie wir antisemitischem Denken entgegentreten können. Hierzu werden auch Rollenspiele durchgeführt. Wir wollen künftige Multiplikatoren schulen\, sich auf einen Diskurs einzulassen. Hierzu ist es wichtig zu erkennen\, dass es selten ein klares „richtig“ und ein klares „falsch“ gibt. Die Multiplikatoren sollen darin ausgebildet werden\, solche Trainings selbst zu halten. \nAnmeldung: info@gimuenchen.de
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