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SUMMARY:Hilft das Verbieten oder Verhindern? Über konstruktive Haltung im politischen Diskurs
DESCRIPTION:Fachpodium mit Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel (Hochschullehrerin in Politikwissenschaften und Wiss. Leitung GIM)\, Jan Skudlarek (Philosoph und Sachbuchautor) und Katharina Nocun (Politikwissenschaftlerin\, Bürgerrechtlerin\, Publizistin) \nWann müssten bestimmte Aussagen oder Haltungen von Einzelnen und Gruppen verboten oder verhindert werden? Sowohl im Internet als auch in politischen Gesprächen sind Verachtung und Diskriminierung von anderen Meinungen an der Tagesordnung. Diese hört man nicht nur bei Demonstrationen und Kundgebungen\, sondern auch im Alltag oder eben in der Kommunikation im Internet. Diskursfähigkeit ist die Grundlage unserer Demokratie\, doch eben dies scheint ins Wanken zu geraten. Das hat im Zusammenhang mit Migration\, Klimadebatte oder Coronamaßnahmen bereits zu Spaltungen in der Gesellschaft geführt. Diese Tendenzen werden durch die Verschwörungsideen im Internet wesentlich befeuert. Die jeweils andere Position wird als „Fake“ bezeichnet und es entstehen Narrative\, die mehrere Parallelwahrheiten zur Folge haben. Welche Folgen kann das für die Gesellschaft haben und was können wir dagegen tun? \nAnmeldung: info@gimuenchen.de \nGäste:\nKatharina Nocun \nist Publizistin sowie Wirtschafts- und Politikwissenschaftlerin. Ihr erstes Buch „Die Daten\, die ich rief“ (2018) behandelt das Thema Datensammlungen von Staat und Konzernen. Das zweite Buch „Fake Facts – Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen“ (gemeinsam mit Pia Lamberty) erschien 2020 bei Quadriga und wurde ein Bestseller. Im Mai 2021 erschien das zweite gemeinsame Buch „True Facts – was gegen Verschwörungserzählungen wirklich hilft“. \nJan Skudlarek \nist promovierter Philosoph und beschäftigt sich in seinen Büchern und Artikeln mit gesellschaftsphilosophischen Themen. Seit der Corona-Krise arbeitet Skudlarek vermehrt in der Verschwörungstheorie-Aufklärung – u.a. im Rahmen von (Online-)Workshops klärt er über konspiratives Denken auf. Er arbeitet darüber hinaus als Ethik-Dozent und ist im wiss. Beirat von veritas – der Beratungsstelle für Betroffene von Verschwörungserzählungen. Zuletzt erschien „Wahrheit und Verschwörung“ (2019) bei Reclam. \nModeration:\nPriv.-Doz. Dr. Karin Schnebel \nstudierte Kommunikationswissenschaft\, Politikwissenschaft und Soziologie. Sie wurde zum Thema „Selbstbestimmung in multikulturellen Gesellschaften“ promoviert und an der Goethe-Universität Frankfurt habilitiert. Neben diversen wissenschaftlichen Tätigkeiten ist Schnebel Wissenschaftliche Leiterin des Gesellschaftswissenschaftlichen Instituts München für Zukunftsfragen und leitet derzeit Projekte zu den Themen Extremismus\, Antisemitismus\, Religionen und Europa. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Religionspolitik\, Extremismus\, Minderheiten\, Migration und Asyl\, Antisemitismus sowie Geschlechterfragen. \n  \n \n \nhttps://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/dgr2e
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SUMMARY:Gemeinsam 2.1! Zugewanderte und einheimische Frauen aus Stadt und Land in Diskussion
DESCRIPTION:„Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“ Diese Frage wird in den letzten Jahrzehnten\nhäufig gestellt. Wie Ulrich Beck würden wir hier die Antwort geben\, dass es die geteilten Selbstverständlichkeiten also gemeinsame Werte sind\, die für eine demokratische Gesellschaft unerlässlich sind. Doch was verstehen wir darunter? In einer Gesellschaft\, die immer heterogener wird\, ist diese Frage von besonderer Relevanz. Welche Unterschiedlichkeiten verkraftet die freiheitlich-demokratische Grundordnung? Wie weit sind unsere demokratischen Grundrechte interpretierbar? Was bedeutet hierbei Religionsfreiheit oder Meinungsfreiheit? Welche Rechte haben Kinder oder welche Vorbehalte können der Demokratie schaden? Wie weit können extremistische Haltungen gehen? Was hat das mit Geschlechtergerechtigkeit zu tun? Grundlage dieser hierfür erforderlichen politischen Kultur ist die offene Auseinandersetzung über unterschiedliche Interessen und Werte. Hier wollen wir über unsere Werte und Vorstellungen eines guten Lebens diskutieren. Die Themen umfassen frauenspezifisches\, Meinungsfreiheit\, Kinderrechte oder extreme Haltungen. Wir wollen Frauen aus verschiedenen Kulturen mit dem Ziel digital zusammenführen\, Gemeinsamkeiten zu schaffen. \nWorkshopleitung: Corinna Wagner\, Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel und verschiedene weitere DozentInnen. \nDies ist ein Projekt von Aipso und wird gefördert von der Zukunftsstiftung Ehrenamt in Kooperation mit dem Gesellschaftswissenschaftliches Institut München für Zukunftsfragen e.V. (GIM). \nAnmeldung: info@gimuenchen.de \n \n  \nBildquelle Frauen: © Can Stock Photo / Dubova
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SUMMARY:Podium: Welche Zukunft hat die Kirche in Deutschland?
DESCRIPTION:Fachgespräch mit Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel (Hochschullehrerin für Politikwissenschaften und Wiss. Leitung des Gesellschaftswiss. Institutes München)\, Dr. Bernhard Liess (Evangelischer Stadtdekan München) und Prof. Reiner Anselm (Systematische Theologie\, LMU München)  \nDie Ereignisse im Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche haben vielfaches Echo und tiefes Entsetzen ausgelöst. Die Zukunft der Kirche scheint nicht rosig auszusehen\, wenn einerseits die Werte unserer demokratischen Gesellschaft wesentlich beeinflusst\, andererseits aber eben diese Werte mit Füßen getreten werden\, indem jahrzehntelang die Missbrauchsfälle vertuscht und nicht vor die bundesdeutschen Gerichte gebracht wurden. Ein Ausgleich hierfür wird es nur schwierig geben können. Zeit für Reformen rufen die einen\, die meisten sind sich darin einig\, dass Buße\, Offenheit und Ehrlichkeit die richtige Reaktion wäre. Wenn Reformen eine Antwort wären\, dann ist es doch verwunderlich\, dass auch die evangelische Kirche viele Austritte verzeichnet\, obwohl sie sich an die Veränderungen der Zeit anpasst und diese sogar vorantreibt. Es scheint\, als bräuchten die Menschen etwas Neues\, was Kirche wieder attraktiv macht. Wenn sogar Gläubige aus der Kirche austreten\, dann wird der Glaube in anderer Form gelebt. Was kann oder sollte die Kirche nun tun? \nAnmeldung: info@gimuenchen.de
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SUMMARY:Linksextremismus in der Bundesrepublik ab den 1950er Jahren
DESCRIPTION:Trotz Verboten von linksextremistischen Organisationen und nicht zuletzt der KPD ist seit den 60er Jahren ist das Thema Linksextremismus erneut auf der Tagesordnung des politischen Geschehens. Vor allem im Rahmen von Protestbewegungen aus dem sog. „linken“ politischen Lager\, aus denen Splittergruppen sich radikalisiert haben. Ab den 1980er Jahren entwickelten sich linke Bewegungen innerhalb unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung weiter. Linke Bewegungen setzen sich für Frieden und Abrüstung\, gegen Imperialismus und Krieg\, für eine Welt ohne Massenvernichtungswaffen und ein Verbot von Rüstungsexporten ein. Doch es gibt auch eine andere Sichtweise. So wird den „imperialistischen“ Staaten das Elend der sogenannten Dritten Welt zugeschrieben. Doch haben „Diktatur und Massenarmut in Zimbabwe\, Völkermord im Sudan und die Einführung der Scharia in zahlreichen anderen (…) Ländern irgendetwas mit amerikanischen Weltherrschaftsplänen oder NATO-Konzeptionen für Angriffskriege zu tun?“ Krieg und Terror gehören auch für linke Bewegungen plötzlich zu einer gerechten Sache im Dienste des „Sozialismus“. Welche Gefahrenpotentiale stecken dahinter? Hier soll eine Analyse dieser Bewegungen dargestellt und kritisch hinterfragt werden. Inwiefern haben diese Bewegungen Grundsteine für die Politik heute gelegt? \nReferentin: Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel \nAnmeldung: info@gimuenchen.de
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SUMMARY:Faszination Fridays for Future: Notwendigkeit\, Populismus oder neue Weltanschauung?
DESCRIPTION:Priv.-Doz. Dr. habil. Karin Schnebel (Hochschullehrerin für Politikwissenschaften und Vorsitzende GIM) im Gespräch mit Dr. Udo Baron (Politikwissenschaftler\, Historiker und Extremismusforscher) \nIm Januar 2019 waren die ersten Demonstrationen von Fridays for Future (FFF) in Deutschland. Seither erfährt die klimapolitische Bewegung eine immense Beachtung und überwiegend positive Resonanz bei einem großen Teil unserer Gesellschaft. Diese Dynamik erfuhr die Bewegung nicht zuletzt durch die Medien. Handelt es sich jedoch um eine neue Bewegung oder knüpft FFF eher an die Proteste der 1970er und 1980er Jahre an\, wenn auch im neuen Gewand? Inwieweit ist FFF populistisch oder welche über die Umweltziele hinausgehenden (weiteren) Ursachen könnten den enormen Zulauf erklären? Welche Verbindungen bestehen zwischen Linksextremisten und FFF? Oder rücken linksextremistische Ziele gar in die Mitte der Gesellschaft? \nAnmeldung: info@gimuenchen.de \n  \n \n  \n  \nhttps://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/3qcep \n 
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SUMMARY:Auftaktveranstaltung: Soziale Gestaltung der Transformation der Arbeit
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SUMMARY:Vortrag: Welche Zukunft hat die katholische Kirche in Deutschland?
DESCRIPTION:Die Ereignisse im Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche haben vielfaches Echo und tiefes Entsetzen ausgelöst. Welche Zukunft kann eine Kirche haben\, die einerseits die Werte unserer demokratischen Gesellschaft wesentlich beeinflusst\, andererseits aber eben diese Werte mit Füßen tritt\, indem sie jahrzehntelang die Missbrauchsfälle nicht vor die bundesdeutschen Gerichten bringt\, sondern vertuscht. Wie kann dies eine Kirche wieder ausgleichen? Welche Reformen muss die Kirche vornehmen\, um in der heutigen Gesellschaft noch demokratiefähig zu sein? Klar ist\, dass gerade die „Einheitlichkeit“ der katholischen Kirche Veränderungen so schwierig machen. Was passiert mit einer Gesellschaft\, in der auch gläubige Christen aus der Kirche austreten? \nReferentin: Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel (Hochschullehrerin für Politikwiss. und wiss. Leitung GIM) \nAnmeldung: info@gimuenchen.de
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