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SUMMARY:Podiumsdiskussion: 1700 Jahre jüdisches Leben in Bayern. Gibt es einen neuen Antisemitismus?
DESCRIPTION:Anmeldung per Email an info@gimuenchen.de oder bei der Friedrich Naumann Stiftung \nSchon seit 1700 Jahren leben Juden in Bayern. Sie sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft und wurden doch über die gesamte Zeit unterdrückt\, ausgegrenzt oder verfolgt. Im Dritten Reich steigerte sich bekanntlich der Hass auf die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die Pogrome\, Konzertrationslager und schließlich der Holocaust waren das schreckliche Ergebnis dieses Hasses. Die Annahme\, dass die Menschen das Dritte Reich als das furchtbarste Kapitel deutscher Geschichte verstehen und erinnern und damit auch der Antisemitismus überwunden wäre\, liegt leider fehl. \nDerzeit treten zunehmend mehr antisemitische Gewalttaten und auch Verschwörungstheorien wieder ganz offen ans Tageslicht. Über 2000 Anschläge verzeichnet der Bundesverfassungsschutz pro Jahr in er BRD. Und diese Zahl wird sich im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie noch weiter erhöhen. Wieso kann sich der Antisemitismus derzeit wieder entwickeln? Darüber möchten wir mit Ihnen und unseren Experten diskutieren und laden Sie herzlich zu diesem Webtalk ein. \n\n\n\n\n\n\nProgram:\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung: \n\n\nMaik Schnierer\, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit/ Thomas-Dehler-Stiftung\n\n\nEinführung zum Thema \n\n\n\n\n\n\nDiskussion mit \n\n\n\n\n\n\n\n\nProf. Dr. Wolfgang Benz\, Historiker\, Publizist\nRabbiner Elias Dray\, Gemeinderabbiner der israelitischen Kultusgemeinde Amberg\nEva Haller\, Journalistin\, Leiterin der Europäischen Janusz Korczak Akademie e.V.\nPD Dr. phil. habil. Karin Schnebel\, Wissenschaftliche Leiterin des Gesellschaftswissensch. Instituts München\n\n\n\n\n\n\n\n\nModeratoren / Gäste\n\n\n\n\n\n\nGast\n\nProf. Dr. Wolfgang Benz \nist deutscher Zeithistoriker und international anerkannter Vertreter der Vorurteilsforschung\, der Antisemitismusforschung und der Nationalsozialismus-Forschung. Er studierte Geschichtswissenschaft\, Politische Wissenschaft und Kunstgeschichte in Frankfurt am Main\, Kiel und München. 1968 promovierte er zum Thema „Süddeutschland in der Weimarer Republik“. Von 1969 bis 1990 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Institut für Zeitgeschichte in München. 1985 gründete Benz die Dachauer Hefte mit und gibt sie seitdem heraus. 1992 erhielt er u. a. den Geschwister-Scholl-Preis Seit 1992 gibt er die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft und seit 2001 das Handbuch der deutschen Geschichte mitheraus. Benz gehört zu den Unterzeichnern der Jerusalemer Erklärung zum Antisemitismus\, die eine Neudefinition und Präzisierung des Antisemitismusbegriffs vornimmt. (Foto: Axel Hindemith) \n\n\n\nGast\n\nRabbiner Elias Dray \nist in Amberg geboren und aufgewachsen. Nach seinem Fachabitur in der FOS studierte er für 9 Jahre in einem Rabbinerseminar in Israel. Für 8 Jahre arbeitete er als Rabbiner in der Israelitischen Kultusgemeinde München. Seit 2013 ist er als Gemeinderabbiner in der Israelitischen Kultusgemeinde Amberg tätig und ist der jüdische Referent im Projekt Meet2Respect bei dem ein Imam und ein Rabbiner zusammen in Schulklassen gehen und für ein friedliches Nebeneinander der Religionen zu werben. \n\n\n\nGast\n\nEva Haller \nhat Journalismus und Linguistik in New York\, Brüssel und Tel Aviv studiert und war ehrenamtlich in Frankfurt\, Düsseldorf und Krefeld tätig. Schon in frühen Jahren entwickelte Haller Interesse an Jugendarbeit und Austausch im interreligiösen und interkulturellen Bereich und der Arbeit in sozialer Entwicklung. Diese Erfahrungen prägten sie für ihr weiteres Leben. Hier schon wurde der Weg zu den Ideen von Janusz Korczak geebnet. Nach langjährigem Aufenthalt in Italien zog es Eva Haller 2006 nach München. Seit 2009 leitet sie ehrenamtlich die Europäische Janusz Korczak Akademie e.V. \n\n\n\nGast\n\nPD Dr. phil. habil. Karin Schnebel \nstudierte Kommunikationswissenschaft\, Politikwissenschaft und Soziologie. Sie wurde zum Thema „Selbstbestimmung in multikulturellen Gesellschaften“ promoviert und an der Goethe-Universität Frankfurt habilitiert. Neben diversen wissenschaftlichen Tätigkeiten ist Schnebel Wissenschaftliche Leiterin des Gesellschaftswissenschaftlichen Instituts München für Zukunftsfragen und leitet derzeit Projekte zu den Themen Extremismus\, Antisemitismus\, Religionen und Europa. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Religionspolitik\, Extremismus\, Minderheiten\, Migration und Asyl\, Antisemitismus sowie Geschlechterfragen. \n\nDies ist eine Kooperationsveranstaltung von dem Gesellschaftswissenschaftlichen Institut München für Zukunftsfragen e.V. und der Friedrich Naumann Stiftung. \n \n \nMitveranstalter \n\n\n\nThomas-Dehler-Stiftung \n  \n 
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