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SUMMARY:Wenn die Rassismusdebatte diskriminierend wird!
DESCRIPTION:Hier können Sie sich die Aufzeichnung der Veranstaltung ansehen: \n\nFachmoderation:\nPriv.-Doz. Dr. habil. Karin Schnebel\n(Univ. Passau\, GIM e.V.) \nPodiumsgäste:\nAhmed Mansour\n(Islamismusexperte\, Deutsch-israelischer Psychologe und Autor\, Spezialist für Extremismusprävention und Deradikalisierung) \nChristian Stückl\n(Intendant am Münchner Volkstheater)\nFür seine Arbeit erhielt ChristianStückl zahlreiche Auszeichnungen\, wie 2014 den Theaterpreis der Landeshauptstadt München\, 2016 die Bayerische Verfassungsmedaille in Silber und 2020 den Abraham-Geiger-Preis für „Verdienste um das Judentum in seiner Vielfalt“ und den Toleranzpreis der Evangelischen Akademie Tutzing. Im März 2021 wurde ihm die Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen. 2022 erhielt er den Preis der Stiftung Bibel und Kultur und den Isaiah Award for Exemplary Interreligious Leadership des American Jewish Committee. \nThema:\nIn immer weiteren Bereichen sowie in Kunst und Kultur geht zunehmend das Schreckgespenst Antisemitismus um. Es kommt immer wieder in den Grundfesten von Kulturinstitutionen im In- und Ausland oder auch in kuratorischen und künstlerischen Diskursen der Gegenwart vor. Die Auftritte von Roger Waters\, das Theaterstück „Die Vögel“\, das Konzert von „Ska-P“ in München oder die Dokumenta 15 sind nur Beispiele hierfür. \nDie Grundhaltungen dahinter sind die jeweils so betrachtete Verteidigung von Menschenrechten. Manche\, die die Auffassung nicht teilen\, laufen Gefahr als rassistisch bezeichnet zu werden. Der Einsatz für die angebliche Befreiung anderer führt zur Selbsterhöhung der eigenen moralischen Wertigkeit. Auch der Bezug zur Kolonialisierung bleibt nicht aus. Der Westen und damit auch Israel steht unter Beschuss. Auch wenn Kritik an Israel legitim ist\, scheint scheint gelegentlich die Verherrlichung palästinensischen Terrors die adäquate Kritik zu sein. Die Verstrickungen der Geschichte und Gegenwart\, Lokalem und Globalem werden ausgelassen; Jüdinnen und Juden werden als „weiße“ und „europäische“ privilegientragende gesehen. Argumentiert wird mit Kunstfreiheit und Kolonialismus. Restbestände der eigenen Ressentiments gegen Jüdinnen und Juden werden anhand des globalen Südens oder der Palästinenser reingewaschen. Störenfriede sind diejenigen\, die den Antisemitismus benennen. Hier sollen die Facetten des Rassismus- und Antisemitismuskonzeptes diskutiert und von verschiedenen Seiten betrachtet werden. \n  \n \n  \nBildquelle: C.Suthorn / cc-by-sa-4.0 / commons.wikimedia.org
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