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SUMMARY:Salonstreitgespräch: Direkte Demokratie - Fluch oder Segen?
DESCRIPTION:Podiumsgäste: \nProf. Dr. Andreas Urs Sommer\n(Professor für Philosophie Uni Freiburg) \nProf. em. Dr. Michael Wolffsohn\n(em. Professor für neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr München) \nModeration: \nPriv.-Doz. Dr. Karin Schnebel\n(Hochschullehrerin für Politikwissenschaften an der Universität Passau\, Wissenschaftliche Leitung des Gesellschaftlichen Instituts München) \nGastgeber: \nProf. Randolf Rodenstock\n(Vorstandsvorsitzender Roman Herzog Institut e. V) \n\n\nDas westliche Modell der freiheitlichen Demokratie steht unter Druck. Weltweit gewinnen autoritäre Regime an Macht. Auch immer größere Teile unserer Gesellschaft hinterfragen unser Modell der repräsentativen Demokratie. Politikern wird misstraut\, „gute Politik für das Volk“ zu machen. \nAber was soll geschehen? Migration\, der Krieg in der Ukraine oder unsere Energiesicherheit: Diese Themen seien zu wichtig\, um sie dem „Parteienklüngel“ und der „Vetternwirtschaft“ in der Politik zu überlassen. Eine Lösung scheint die Direkte Demokratie. Der „mündige Bürger“ soll über die wichtigsten Fragen des Staates selbst abstimmen. „Wie in der Schweiz!“\, lautet die Devise. \nVor dem Hintergrund mangelnder Wahlbeteiligung\, Politikverdrossenheit und teilweise offener Frustration über die gewählten Politiker scheinen die Volksvertretungen überholt. Die direkte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erhöhe die demokratische Legitimation politischer Entscheidungen\, wird argumentiert. Aber stimmt das? Oder anders gefragt: Kann es besser sein\, auf repräsentative Volksvertreter mit ihren mitunter langsamen Prozessen zu vertrauen? \nDie Frage der direkten Bürgerbeteiligung ist so alt wie die Demokratie selbst. Diese grundlegende Frage wollen wir in all ihren Facetten kontrovers\, aber fair diskutieren. Freuen Sie sich auf einen diskussionsreichen Abend. \nEindrücke von der Veranstaltung: \n\n			\n	\n\n  \n\nProf. Dr. Andreas Urs Sommer \n\nAndreas Urs Sommer studierte Philosophie\, Kirchen- und Dogmengeschichte und Deutsche Literaturwissenschaft in Basel\, Göttingen und Freiburg im Breisgau. 1998 promovierte er an der Universität Basel. Seine Habilitation erfolgte 2004 an der Universität Greifswald. Seit 2014 ist er Leiter der Forschungsstelle „Nietzsche-\nKommentar“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und seit 2016 Professor für Philosophie mit Schwerpunkt Kulturphilosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.\nhttps://www.romanherzoginstitut.de/unsere-experten/detail/prof-dr-andreas-urs-sommer.html \n\nProf. Dr. Michael Wolffsohn \n\nMichael Wolffsohn studierte Geschichte\, Politikwissenschaft und Volkswirtschaft an der FU Berlin\, der Universität Tel Aviv und der Columbia University in New York und wurde 1975 in Geschichte an der FU Berlin zum Dr. phil. promoviert. 1980 folgte an der Universität des Saarlands seine erste Habilitation in Politikwissenschaft an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät\, danach die zweite Habilitation in Zeitgeschichte an der Philosophischen Fakultät.\nVon 1981 bis zu seiner Pensionierung 2012 lehrte Wolffsohn an der Universität der Bundeswehr München als Professor für Neuere Geschichte. \n\nPriv.-Doz. Dr. Karin Schnebel \n\nKarin Schnebel studierte Kommunikationswissenschaft\, Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität des Baskenlandes\, der Universität Sorbonne Paris und an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Sie promovierte an der LMU und habilitierte an der Goethe-Universität Frankfurt. Heute ist sie Hochschullehrerin an der Universität Passau\, Vorsitzende und Wissenschaftliche Leitung des Gesellschaftswissenschaftlichen Institutes München und Gleichstellungsbeauftragte München Mitte.\nhttps://www.romanherzoginstitut.de/unsere-experten/detail/dr-karin-schnebel.html \n\nProf. Randolf Rodenstock \n\nGastgeber Prof. Randolf Rodenstock ist Vorstandsvorsitzender des Roman Herzog Instituts. Mit dem von ihm als interdisziplinärer Thinktank gegründeten Institut verfolgt er sein besonderes Anliegen\, Wissenschaft\, Gesellschaft und Wirtschaft in den Austausch zumbringen. Wissenschaftlich setzt er sich seit Jahren mit dem Verhältnis von Staat und Wirtschaft auseinander sowie mit der Bedeutung des Unternehmertums für die Grundordnung von Wirtschaft und Gesellschaft. Er tritt dabei vor allem für die Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft ein. \n\n  \nBitte beachten Sie\, dass bei der Veranstaltung fotografiert / gefilmt und das Bildmaterial ggf. im\nInternet oder in einer unserer Publikationen veröffentlicht wird. \n  \n \n\n(c) Can Stock Photo / stockyimages
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