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SUMMARY:Sprachgewalt: „Antisemitismus“ als Gefahr oder als Vorwurf
DESCRIPTION:Kooperationsveranstaltung des Gesellschaftswiss. Institutes München und der Hanns-Seidel-Stiftung mit der Evangelischen Stadtakademie \nOrt: Evangelische Stadtakademie München\, Herzog-Wilhelm-Straße 24\, 80331 München und Live Stream \nBegrüßung: \nDr. Barbara Hepp (Akademieleitung) \nDr. Andrea Taubenböck (Geschäftsführerin Stiftung Wertebündnis Bayern) \nFachgespräch mit: \nPriv.-Doz. Dr. habil. Karin Schnebel (Hochschullehrerin für Politikwissenschaften und Wiss. Leitung GIM) mit Dr. David Ranan (Deutsch-britisch-israelischer Kultur- und Politikwissenschaftler\, Sachbuchautor\, Herausgeber und Mit-Autor von „Sprachgewalt“ (2021)). \nObwohl Antisemitismus geächtet ist\, sind judenfeindliche Einstellungen bei rund einem Viertel der deutschen Bevölkerung verankert. Antisemitismus verbindet Rassismus und Verschwörungsglauben zu einer gefährlichen Variante von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Antisemitische Mythen rechter\, linker und religiöser Herkunft verbinden sich über Kontinente\, Kulturen und Religionen hinweg. Gerade mittels Erzählungen im Internet und über die dort verwendete Sprechweise werden Menschen manipuliert. Damit wird Macht und Gewalt ausgeübt. Vor allem über soziale Medien entstehen Verschwörungserzählungen\, in denen Menschen\, vielfach Juden\, beschuldigt oder angeklagt werden. Umgekehrt gibt es aber auch Unterstellungen\, in denen Menschen als „Antisemit“ bezeichnet werden\, was wiederum ebenfalls über Karrieren oder mehr entscheiden kann. \nWann werden Menschen durch den Missbrauch von zentralen politischen Begriffen in die ein oder andere Richtung gedrängt? Wer benutzt diese Worte\, wann und zu welchem Zweck? Wann werden wir zu Komplizen einer gefährlichen Sache gemacht? Wissen wir immer\, wann das Ziel einer Kommunikation auf Freiheit\, Demokratie oder aber auf Radikalisierungen gerichtet ist? \nPolitische Begriffe rund um Antisemitismus und Verschwörungserzählungen haben eine große Wirkung und werden zum Instrumentarium im politischen Kampf. Priv.-Doz. Dr. Karin Schnebel befragt Dr. David Ranan darüber und diskutiert mit ihm\, welche Narrative oder einfach Begriffe hierfür besonders anfällig sind. Ranan ist Herausgeber und Mit-Autor seines neuen Buches „Sprachgewalt“. \nDiese Veranstaltung ist ein Teil des Projektes „Antisemitismus. Nein Danke!“\, ein Projekt\, welches von der Stiftung Wertebündnis Bayern gefördert wird. \nAnmeldung:  \nEventakademie Veranstaltung \n\n \n 
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LOCATION:Livestream und Präsenz: Evangelische Stadtakademie München\, Herzog-Wilhelm-Straße 24\, München\, 80331
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